Fünf internationale Bildhauer waren wieder eine Woche beim Symposium „Kunst in Stein“ in Wunsiedel zu Gast

Die Teilnehmenden des 27. Internationalen Bildhauersymposiums „Kunst in Stein“ 2022 mit ihren Kunstwerken, mit Jürgen Richter (3. v. l., Symposiumsleiter, EFBZ). Landrat Berek (3. v.l.) beim Gespräch mit der Künstlerin Elena Saracino (ganz links) sowie Jürgen Richter, Symposiumsleiter beim EFBZ (2. v.l.), und Carolin Pfeuffer, Leiterin des EFBZ (ganz rechts).

Die Skulpturen sind für Interessierte nach Anmeldung das ganze Jahr über auf dem Gelände des Steinzentrums zu besichtigen / Weitere Werke in der Stadt und in der Umgebung

Carolin Pfeuffer, Leiterin des Europäischen Fortbildungszentrums Kompetenzzentrum für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (EFBZ) in Wunsiedel, hat uns die folgende Information zum diesjährigen Steinbildhauersymposium geschickt:

Die Bildhauer*innen arbeiteten jeweils an einem Objekt nach eigenem Entwurf und formten beim 27. Internationalen Bildhauersymposium „Kunst in Stein“ ihre Skulpturen aus Steinquadern. Landrat Herr Berek zeigte sich begeistert von der Vielfalt der Arbeiten bei seinem Besuch vor Ort während des Symposiums.

Die Künstler*innen ihrerseits lobten neben den idealen Voraussetzungen vor Ort im Fortbildungszentrum die Gegend rund um Wunsiedel. Diese lernten sie bei Ausflügen am Abend und am Wochenende kennen, organisiert und begleitet durch die Mitarbeiter*innen des Europäischen Fortbildungszentrums.

Das alles hat sich bei den Künstler*innen in aller Welt herumgesprochen: über 60 Bewerbungen für die Teilnahme am Symposium gingen in diesem Jahr ein.

Folgende fünf Teilnehmende wurden ausgewählt:

li: Carlos Lorenzo (Spanien), re: Aurora Avvantaggiato (Italien).Carlos Lorenzo kommt aus Spanien; er hat an der Universität in Spanien sowie in Polen bildende Kunst studiert. Er hat seine Werke in zahlreichen Ausstellungen präsentiert und wurde mit Preisen im In- und Ausland ausgezeichnet; er hat an vielen Symposien weltweit teilgenommen; Aurora Avvantaggiato ist Italienerin; sie hat ihr Studium der Bildenden Künste in Italien mit Auszeichnung abgeschlossen; danach nahm sie an vielen Ausstellungen und Symposien zum Thema Stein teil;

li: Alex Ara Sánchez (Spanien), re: Elena Saracino (Italien).Alex Ara Sánchez kommt aus Spanien, wo er an der Universität Bildhauerei studierte und nun als Professor tätig ist; er nahm an mehreren Symposien und Wettbewerben weltweit teil; er hat seine Kunst in verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert; Elena Saracino kommt aus Italien; nach ihrem Studium der Bildhauerei in Italien und Kursen in Mexiko nahm sie an zahlreichen Symposien und Wettbewerben weltweit teil. In vielen Ausstellungen zeigte sie ihre Kunstwerke;

Esther Valerie Riegler (Österreich/Deutschland).Esther Valerie Riegler stammt aus Österreich, lebt aber in Deutschland; nach dem Besuch der Fachschule für Bildhauerei in Österreich hat sie hat an verschiedenen Kunstwettbewerben, Ausstellungen und Symposien sowie Kunstworkshops teilgenommen.

Die Kunstwerke sind auf dem Gelände des Fortbildungszentrums ausgestellt. Sie dienen als Anschauungsobjekte für Auszubildende und Kursteilnehmende des Europäischen Fortbildungszentrums und können das ganze Jahr über nach Anmeldung auch von interessierten Steinfreunden besichtigt werden. Viele Skulpturen der vergangenen Jahre sind in ganz Wunsiedel aufgestellt, da viele Bildhauer*innen ihre Kunstwerke der Stadt und dem Landkreis Wunsiedel zur Verfügung stellen.

Das Symposium „Kunst in Stein“ findet seit über 25 Jahren regelmäßig in Wunsiedel statt, das damit damit der älteste Austragungsort eines kontinuerlichen Bildhauersymposiums in Europa ist. Förderer sind neben dem Landkreis Wunsiedel der Landesverband der Bayerischen Steinmetze, der Bundesverband Deutscher Steinmetze, das Berufsbildungswerk des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks, die Handwerkskammer für Oberfranken, die Gemeinde Tröstau sowie der Verein der Freunde und Förderer des Europäischen Fortbildungszentrums e.V.

Europäisches Fortbildungszentrum Kompetenzzentrum für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk (EFBZ)

Fotos: Hartmut Bombosch (Mail)

(20.20.2022)