Bei den deutschen Steinmetzen stehen die Gewinner in den Wettbewerben „Die Gute Form“ und „German Craft Skills“ 2023 fest

Die Teilnehmer und die Juroren der beiden Wettbewerbe. Foto: bbw/Bianca Fröbus-Baum

Jedes Jahr werden Kreativität, Gestaltung und Können prämiert

Bei den Steinmetzen in Deutschland gibt es jedes Jahr zwei Wettbewerbe, bei denen die Gesellen aus dem ganzen Land, die gerade ihre Ausbildung abgeschlossen haben, miteinander konkurrieren. In der einen Ausscheidung mit dem Titel „Die Gute Form“ geht es um gestalterisches Können, also Design mit Naturstein. Hier nehmen die Nachwuchskräfte mit ihren Gesellenstücken teil. Über verschiedene Stufen kommen sie zuletzt in die Ausscheidung auf Bundesebene. Eine Jury bewertet die Arbeiten.

Der zweite Wettbewerb, betitelt „Deutsche Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills“, prämiert das handwerkliche Können. Ehemals war seine Benennung „Profis Leisten Was“ (PLW). Hier kommen nach Vorauswahlen aus den Bundesländern die Besten in einem Bildungszentrum zusammen und haben sechs Stunden Zeit, eine vorgegebene Aufgabe zu erledigen. Bewertet werden Kompetenzen wie Genauigkeit, Schnelligkeit und auch Stressfestigkeit.

Schauplatz der Bewertungen und des Wettbewerbs war in diesem Jahr das Überbetriebliche Ausbildungszentrum (ÜBZ) Holleben. Im Wettbewerb „Die Gute Form“ hatten es neun Gesellenstücke in die Endrunde geschafft. Bei den „German Craft Skills“ traten 15 Sieger aus den Vorentscheidungen gegeneinander an.

Mitglieder der Jury waren Stefan Lutterbeck, Georg Biermeier, Thomas Florian, Heike Spohn und Christian Elstner.

Im Folgenden zeigen wir die Siegerarbeiten.

Organisiert wurden die Wettbewerbe vom Berufsbildungswerk des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks e.V. (bbw)

Michael Neumann: „Herr der Ringe“ (1. Platz, Steinmetze, Die Gute Form). Ausbildungsbetrieb Lippert-Neumann im bayerischen Kaufbeuren. Foto: bbw/Bianca Fröbus-BaumLukas Fauser: Maßwerk eines Treppengeländers (2. Platz, Steinmetze, Die Gute Form). Ausgebildet wurde er in Göppingen bei Grabmale, Natursteine, Bildhauerei - Andreas Lüttig. Foto: bbw/Bianca Fröbus-BaumJanis Langer: Gartenbrunnen (3. Platz, Steinmetze, Die Gute Form). Sein Handwerk erlernte er im Steinmetzbetrieb Hampel in Mertingen. Foto: bbw/Bianca Fröbus-BaumClemens Gerber: weiblicher Akt (1. Platz, Steinbildhauer, Die Gute Form). Er absolvierte seine Ausbildung in Oberkirch bei der Steinbildhauerei Huber. Foto: bbw/Bianca Fröbus-BaumQuirin Scheungraber: Meeresschildkröte - Der Weg ins andere Element. (2. Platz, Steinbildhauer, Die Gute Form). Sein Ausbildungsbetrieb ist der Steinmetzbetrieb Klinger, Inhaber: Fabian Köhler in Eitting. Foto: bbw/Franziska BöttcherMichelle Täubert (1. Platz, Steinmetze, German Craft Skills). Ihr Ausbildungsbetrieb ist Rumpelkönig, Benjamin Rumpel in 18435 Stralsund. Foto: bbw/Bianca Fröbus-BaumMichael Neumann (2. Platz, Steinmetze, German Craft Skills), ausgebildet im elterlichen Betrieb Lippert-Neumann in Kaufbeuren. Foto: bbw/Bianca Fröbus-BaumImo Lev Krause, (3. Platz, Steinmetze, German Craft Skills), der bei Naturstein Balz in Mainz-Kastel gelernt hat. Foto: bbw/Bianca Fröbus-BaumClemens Gerber (1. Platz, Steinbildhauer, German Craft Skills). Ein zweiter und dritter Platz konnte in diesem Jahr nicht vergeben werden. Foto: Clemens GerberWährend des Wettbewerbs der German Craft Skills. Foto: bbw/Franziska BöttcherDie Jury der German Craft Skills bei der Arbeit. Foto: bbw/Franziska Böttcher

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(01.03.2024)