Jedes Jahr werden Kreativität, Gestaltung und Können prämiert
Bei den Steinmetzen in Deutschland gibt es jedes Jahr zwei Wettbewerbe, bei denen die Gesellen aus dem ganzen Land, die gerade ihre Ausbildung abgeschlossen haben, miteinander konkurrieren. In der einen Ausscheidung mit dem Titel „Die Gute Form“ geht es um gestalterisches Können, also Design mit Naturstein. Hier nehmen die Nachwuchskräfte mit ihren Gesellenstücken teil. Über verschiedene Stufen kommen sie zuletzt in die Ausscheidung auf Bundesebene. Eine Jury bewertet die Arbeiten.
Der zweite Wettbewerb, betitelt „Deutsche Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills“, prämiert das handwerkliche Können. Ehemals war seine Benennung „Profis Leisten Was“ (PLW). Hier kommen nach Vorauswahlen aus den Bundesländern die Besten in einem Bildungszentrum zusammen und haben sechs Stunden Zeit, eine vorgegebene Aufgabe zu erledigen. Bewertet werden Kompetenzen wie Genauigkeit, Schnelligkeit und auch Stressfestigkeit.
Schauplatz der Bewertungen und des Wettbewerbs war in diesem Jahr das Überbetriebliche Ausbildungszentrum (ÜBZ) Holleben. Im Wettbewerb „Die Gute Form“ hatten es neun Gesellenstücke in die Endrunde geschafft. Bei den „German Craft Skills“ traten 15 Sieger aus den Vorentscheidungen gegeneinander an.
Mitglieder der Jury waren Stefan Lutterbeck, Georg Biermeier, Thomas Florian, Heike Spohn und Christian Elstner.
Im Folgenden zeigen wir die Siegerarbeiten.
Organisiert wurden die Wettbewerbe vom Berufsbildungswerk des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks e.V. (bbw)
(01.03.2024)












