Abschlussfoto mit den Teilnehmern des Symposiums 2024.

Das Internationale Bildhauersymposium in Wunsiedel findet vom 01. bis 11. Juli 2025 zum 30. Mal statt. Es zählt damit zu den ältesten derzeitigen Veranstaltungen in Europa und weltweit. Als Vater der Tradition gilt Karl Prantl, der 1959 das erste derartige Open-Air-Künstlertreffen mit Festivalcharakter im Römersteinbruch im österreichischen St. Margarethen ins Leben rief. Inzwischen haben auch die Tourismusleute die Anziehungskraft der Symposien entdeckt.

Wie üblich werden in Wunsiedel auf dem Gelände des Steinzentrums Künstler aus verschiedenen Ländern ihre Arbeiten nach eigenen Entwürfen realisieren. Anders als üblich gab es diesmal keine Ausschreibung, vielmehr wurden die Teilnehmer eingeladen.

Das Material ist Wunsiedeler Marmor.

Ziel des Symposiums ist es, die Öffentlichkeit auf das Handwerk und das Steinzentrum in Wunsiedel aufmerksam zu machen sowie für Naturstein zu werben. Danach verbleiben die Werke meist in Wunsiedel und werden entweder auf dem Gelände des Europäischen Fortbildungszentrums (EFBZ) oder an anderen öffentlichen Orten in der Stadt dauerhaft ausgestellt.

Ziel der Veranstaltung ist auch, den interkulturellen Austausch sowie das Zusammenkommen von Künstlern mit der interessierten Öffentlichkeit zu fördern. Es hat sich als fester Termin in der internationalen Szene etabliert und trägt dazu bei, die Vielfalt und Schönheit der Bildhauerkunst einem breiten Publikum näherzubringen.

Wir verlinken unten zu unserem Kalender, der einen Überblick über – fast – alle Symposien weltweit gibt.

Die Logos von Steinzentrum und EFBZ.

Das Kompetenzzentrum für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk, salopp: Steinzentrum, ist eine Institution mit Angeboten für die Steinmetze aus ganz Europa und darüber hinaus. Bereits seit 1990 wird dort die Ausbildung, Weiterbildung und Fortbildung rund um das Thema Naturstein angeboten. Mit knapp 600 Kursteilnehmern/innen aller Altersgruppen, ist es das größte derartige Kompetenzzentrum in Europa.

Können und fachliches Wissen stehen im Mittelpunkt der Kurse. Gepflegt wird auch das Gemeinschaftsgefühl und ein enges Miteinander im Handwerk. „Vor allem durch gemeinschaftliche Projekte fördern wir das Zwischenmenschliche, die Teamfähigkeit, die gegenseitige Akzeptanz und damit die eigene Persönlichkeit und die Kreativität – allesamt Eigenschaften, die im weiteren Berufs-, aber auch im Privatleben essenziell wichtig sind“, heißt es auf der Webpage.

Steinzentrum Wunsiedel