David Pompa: „Origo“.David Pompa: „Origo“.

David Pompa zählt zu jenen Designern, die sich erstens auf hochwertige Produkte für den Alltagsgebrauch spezialisiert haben und die zweitens den Materialien, die sie verwenden, einen hohen Stellenwert einräumen. Er ist in Mexiko und Österreich aufgewachsen, und so ist es kein Wunder, dass er gerne Natursteine und pflanzliche Stoffe aus dem mittelamerikanischen Land verwendet. Außerdem schätzt er die Arbeit der Handwerker aus Mexiko und lässt folglich seine Kreationen dort erstellen.

David Pompa: „Origo“.David Pompa: „Origo“.

Zu den aktuellen Neuheiten zählt die Tischlampe „Origo“. Sie ist nun größer als bisher (mit Sockel 19 cm hoch, Durchmesser 16 cm). Für den Sockel hat Pompa den nahezu weißen Travertin Fiorito gewählt, der in der Nähe der Stadt Puebla abgebaut wird. Für die Lampe Origo verwendet er ein dunkles Vulkangestein, das an die Geologie des Landes erinnert.

David Pompa: „Meta“.

David Pompa: „Meta“.

In zahlreichen Materialversionen wird die altbekannte Hängelampe „Meta“ angeboten. Sie ist auch als Limited Edition mit einer Auflage von maximal 60 Stück zu bekommen.

David Pompa: „Can“.David Pompa: „Can“.

Als Neuheit wurde auf dem Salone del Mobile 2025 in Mailand die Wandlampe „Can“ präsentiert. Ihren Schwenkarm gibt es mit 20 cm, 60 cm und 120 cm Auskragung. Das Material des Lampenschirms ist der Ton Basso Negro.

Studio David Pompa nutzte die Milan Design Week während des Salone del Mobile für eine Inszenierung, wo die mexikanische Tradition des Basso Negro mit der italienischen Süßspeise Affogo verknüpft wurde: So wie in Mexiko der Ton die Brennform füllt und oft überläuft, so „ertrinkt“ (= affogare) in Italien die Kugel Vanilleeis im Espresso.

David Pompa: „Cilia“.David Pompa: „Cilia“.

Für die Lampe „Cilia“ verwendet David Pompa nicht irdene Materialien, sondern pflanzliche, nämlich die Fasern der Blätter der Palme. Traditionell werden sie in ganz Lateinamerika für schier unendliche Verwendungen verarbeitet. Pompa lässt seine Handwerker aus den stabilen Fasern Lampenschirme flechten – das ist altbekannt, neu aber sind die vielfältigen Varianten, die er sich für die Anordnung der Lampen hat einfallen lassen.

David Pompa