Am letzten Wochenende im Juni (27. und 28.) findet in Wernsbach, das ist ein Ortsteil von Georgensmünd, und das liegt nicht weit von Nürnberg, wieder die „Traditionelle Afrikanische Kirchweih” statt. Es handelt sich um eine Begegnung von „Dingen, die eigentlich nicht zusammenpassen“, wie Initiator Fritz Meyer in leichter Abwandlung des berühmten Satzes von Willy Brandt über die deutsche Einheit sagt. Was er damit meint, ist die traditionelle Lust am Feiern in den bayerischen Dörfern, erweitert „um ein bisschen Afrika“, so Meyer.
Die Kirchweih gehört zum Programm des Vereins Into Afrika. Er veranstaltet Bildhauerworkshops und bietet eine Galerie für Bildhauerkunst aus Zimbabwe. Bekannt sind die Arbeiten unter dem Namen „Shona Art“, der sich auf eine Volksgruppe in dem Land mit einer langen Steintradition bezieht.
Die zeitgenössischen Skulpturen werden in einer großen, ganzjährig zugänglichen und ständig geöffneten Open-Air-Präsentation und in zwei Innenausstellungen gezeigt. Neben der Shona Art werden auch Objekte anderer Künstler präsentiert. Dazu gehören Malerei und Objektkunst aus der Region, aus Afrika und dem Rest der Welt.
„Kunst können Sie bei uns kaufen und seit kurzem auch bei uns mieten“, heißt es auf der Webpage.
In den Monaten April bis Oktober bietet der Verein Bildhauerkurse in Stein an, bei denen eingeladene Künstler aus Zimbabwe als Lehrer und Betreuer fungieren. Wieder dabei ist in diesem Jahr Edmore Sango, den wir porträtiert hatten.
Fotos: Info Afrika

