Designer Elena Salmistraro: „Thalia“.

Die Firma Lithea mit Sitz in Patti auf Sizilien bezieht für ihre jährlichen Kollektionen Anregungen bei den uralten Kulturen rund ums Mittelmeer. Die Designer waren und sind Elena Salmistraro, Martinelli Venezia, Michele De Lucchi, Azaz Architects, glàuco, Pierluigi Piu, Marella Ferrera, Astrid Luglio, Philippe Nigro, Egidio Panzera, Marco Piva, and Mario Scairato. Gezeigt wurden die neuen Objekte auf der Messe Salone del Mobile.Milan 2026.

Designer Elena Salmistraro: „Thalia“.Elena Salmistraro besuchte bei ihrer künstlerischen Rundreise das Theater im alten Griechenland. Dort spielten bei den Aufführungen Masken eine wichtige symbolische Rolle und dienten zu einer Erweiterung der Darstellungsmöglichkeiten der Schauspieler. Vier solche Masken hat die Designerin unter dem Namen „Thalia“ gestaltet: Bacco, Euriale, Medusa und Polifemo. Lithea schreibt dazu: „Der Stein wird behandelt als wäre er Haut oder Stoff – behauen, graviert, geschichtet, um das dekorative Objekt in eine szenische Figur zu verwandeln. Marmor kommt zu seiner rituellen und theatralischen Dimension zurück, wird zu einer lebendigen Präsenz, und die Wand wo er hängt wird zur Bühne.“

Designer Shahad Alazzaz / Azaz Architects „Jadeela“.Eine der Arbeiten des saudischen Designers Shahad Alazzaz / Azaz Architects ist die Oberfläche mit dem Titel „Jadeela“. Der Künstler greift hier die alte Kunst des Flechtens der Pferdemähne auf und setzt sie in Stein um. Wertvolle und elegante Pferde spielen und spielen in der arabischen Kultur eine große Rolle.

Designer Shahad Alazzaz / Azaz Architects: „Windows of Light“.Für „Windows of Light“ hat Shahad Alazzaz Wandfliesen geschaffen, in denen man, wie bei der Fassade eines Wolkenkratzers, viele kleine Fensteröffnungen sehen kann. Einzelne Elemente spielen dabei eine eigene Rolle.

Designer Shahad Alazzaz / Azaz Architects: „Stellina“.Die Stehlampe „Stellina“ übernimmt die Gestaltungsidee und überträgt sie auf einen anderen Gegenstand.

Designer glàuco: „Arcate“.
Designer glàuco: „Arcate“.Der Designer glàuco bringt mit den Beistelltisch „Arcate“ ein wichtiges Element aus der Architektur in die Wohnraumgestaltung: den Bogen. Im Inneren trägt jedes Element eine Verstärkung mit Metall.

Designer glàuco: „Cannitu“.Für „Cannitu“ ließ sich glàuco vom Bambus und seinem speziellen Wachstum anregen. Ausgehend von einem Basiselement, kann der Benutzer hier seine eigene Wand gestalten.

Designer Martinelli Venezia: „Frammenti“.„Frammenti“ von Martinelli Venezia setzt sich aus 27 verschiedenen Fliesen (im Format 20×10) zusammen: Jedes Modul zeichnet sich durch Gravuren, Reliefs und Texturen aus, die die Oberfläche in ein Feld visueller und taktiler Spuren verwandeln.

„Das Design ist niemals einheitlich, sondern entsteht aus der Gegenüberstellung und Wiederholung von Elementen und formt so eine Mikroarchitektur, die sich durch eine Grammatik aus Voll- und Hohlräumen, Licht und Schatten, Kontinuität und Diskontinuität entfaltet“, heißt es in den Presseunterlagen, „Frammenti ist ein offenes System, das sich durch Geometrien und Materialvariationen auszeichnet und die Wand als aktive Oberfläche interpretiert, die Rhythmus und Tiefe vermitteln kann.“

Designer: Martinelli Venezia: „Sorgente“.Designer: Martinelli Venezia: „Minimo“.Eine weitere Neuheit von Martinelli Venezia ist das Waschbecken „Sorgente“ und das Waschbecken-System „Minimo“.

Lithea

Fotos: Lithea