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„Lavaface“ von Designer Matteo Tampone und Firma Nero Scilia

Matteo Tampone, Nero Sicilia: „Lavaface“.Matteo Tampone, Nero Sicilia: „Lavaface“.

Auf Lavagestein vom Ätna wurde Glaspulver aufgebracht und unter großer Temperatur eingebrannt

Nero Sicilia ist eine Firma von der Mittelmeerinsel, die Lava vom Vulkan Ätna in einem Ofen großen Temperaturen wie im Vulkan aussetzt und so die Farbe des Steins von grau bis schwarz verändert. Farbige Muster können auf die Oberfläche aufgebracht werden, indem man Glaspulver etwa aus alten TV-Bildschirmen aufträgt und in die Unterlage einbrennt.

Als Neuheit des Jahres 2017 hatte die Firma den Turiner Künstler Matteo Tampone eingeladen, sich mit ihrem Material zu beschäftigen. Tampone hat sich bei seinen Arbeiten immer wieder mit den vielfältigen Aspekten der Zeit beschäftigt.

„Lavaface“ heißt das in Kooperation mit Nero Sicilia entstandene Werk. Es zeigt ein Gesicht, kreiert aus Glaspulver auf Ätna-Basalt.

Die Bilder spielen mit vielfältigen Ebenen der Zeit, etwa mit dem Alter des Steins oder der Einmaligkeit und Unvorhersehbarkeit des Ergebnisses, das beim Brennen herauskommt.

Matteo Tampone, Nero Sicilia: „Lavaface“.

Dem gegenüber steht das Foto der Person, die bei „Lavaface“ aufgrund der Materialien seltsam unbestimmt und androgyn erscheint.

Ein wenig erinnern die Pixel auch an Aufnahmen aus der Frühzeit der Fotografie.

Die Bilder auf der Unterlage aus Ätna-Lava haben die Maße 190 x 80 cm. Sie erscheinen in der „MAT 366 limited edition“ und sind Teil von Tampones Reihe „Percorsi Temporali“ (Abläufe von Zeit).

Nero Sicilia

Matteo Tampone

Fotos: Nero Sicilia

Matteo Tampone, Nero Sicilia: „Lavaface“.

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(19.10.2017)