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Die Xiamen Stone Fair will im Jahr 2020 mit 2 neuen Hallen weiter wachsen

Xiamen Stone Fair 2018: Party zum Bankett.

Es scheint sich ein Xiamen-Feeling herauszubilden, geprägt vom World Stone Congress, dem Bankett am 1. Abend und dem Lundhs Fußball-Cup

Während es in diesem Jahr auf der Xiamen Stone Fair (06.-09. März 2018) eine Halle weniger als üblich gab, sollen im Jahr 2020 zwei neue dazukommen. Der Grund dafür, das diesmal Halle B2 verschlossen blieb, war das Treffen der Regierungschefs der BRIX-Staaten im letzten Jahr. Es fand praktisch um die Ecke vom Messegelände statt. Halle B2 war dafür komplett umgebaut worden.

Auch wird es einen unteririschen Parkplatz geben.

Große Veränderungen an den Ständen konnten wir diesmal im Vergleich zu 2016 nicht feststellen. Generell gilt, dass die Präsentationen der chinesischen Firmen weiterhin sehr aufwändig sind. Allerdings ist nicht Protz das Motto, sondern Kreativität und Präsentation der eigenen Design-Kompetenz.

In den chinesischen Hallen C1 bis C5 nahm auf den 1. Blick die Präsenz von Engineered Stone und Quarzkomposit zu. Dem widerspricht jedoch die Messegesellschaft Xiamen Jinhongxin Exhibition: der falsche Eindruck gehe darauf zurück, dass immer mehr Natursteinfirmen auch Kunststeine im Angebot hätten und diese prominent zeigen würden.

Die Messe denkt darüber nach, in der Zukunft die Zahl der Aussteller von Kunststein zu begrenzen, wie uns Messechef Lai mitteilte.

Die Zahl der Anbieter von Grabmalen war geringer als in den Jahren zuvor.

Zunehmend scheint die Messe Erfolg damit zu haben, ein Xiamen-Gefühl zu schaffen: inzwischen kommen Besucher nicht mehr nur, um Geschäfte zu machen, sondern auch um zu erfahren, was sich in der Branche so tut. Die Neuheiten steuert der parallel stattfindende World Stone Congress bei; für das Networking sorgen Veranstaltungen wie das Bankett am Abend des 1. Messetages oder der Lundhs Cup.

Xiamen Stone Fair 2018: Aufmarsch zum Bankett.Lotterie während des Banketts.Xiamen Stone Fair 2018: Party zum Bankett.

Die Stimmung beim Bankett war ausgelassen: unter anderem gab es eine Lotterie, bei der die einzelnen Tische ihre Gewinner laut bejubelten. Zum Schluss heizte eine chinesische Band den Gästen richtig ein.

Lundhs Cup: „Samba“, Brasilien, 1. Platz (rechts), Team „Dragon“, China, 4. Platz (li).Lundhs Cup: Team „Vikings“, Norwegen, 3. Platz (rote Trickots), Team „Shi Shan Ban“, China, 2. Platz (Pink).Lundhs Cup: Feier für alle Spieler im Hotel. Auf der Bühne: Lundhs Sales Director Jørn Østby (links), Bill Wang, Organisator (rechts).

Für das Fußballturnier, das die norwegische Firma Lundhs mit Unterstützung der Messegesellschaft austrägt, hatten sich wieder 4 Mannschaften angemeldet. Sieger wurde das Team „Samba“ aus Brasilien. Den 2. Platz belegte „Shi Shan Ban“, eine Gruppe aus einem Stein-Studiengang der Universität Xiamen. Auf den 3. Platz kamen die „Vikings“ von Lundhs – diesmal vielleicht schwächer als im letzten Jahr, weil Line Møller Mærsk nicht dabei war: Sie schießt normalerweise sofort ein Tor, sobald sie auf den Platz kommt. Schlusslicht wurde das Team „Dragon“ mit chinesischer Besetzung.

Gemeinschaftsstand Türkei.Gemeinschaftsstand Türkei.

Wir zeigen ein paar Fotos von Gemeinschaftsständen einzelner Länder. Die türkischen Aussteller präsentierten ihre Steine wie Bilder in Rahmen. Holz war das bestimmende Material; bei den Farben war man nach Schwarz vor 2 Jahren und Blau zuletzt nun bei Ocker angekommen.

Gemeinschaftsstand Brasilien.Gemeinschaftsstand Brasilien.

Auch Brasilien hatte eine riesige Fläche okkupiert. Die Stände der einzelnen Firmen waren wie zuvor gestaltet, jedoch schien es uns, als wäre diesmal der Weg in Längsrichtung über den Gemeinschaftsstand stark betont gewesen.

Gemeinschaftsstand Ägypten.

Ägypten bediente sich der Pyramiden und Hieroglyphen, um ein gemeinsames Erscheinungsbild zu erreichen.

Xiamen Stone Fair, 06.-09. März 2019

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(31.03.2018)