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Die Biesse Group richtet die Intermac Deutschland Stone Division für die Steinbranche ein

Das Logo der Intermac Deutschland Stone Division.

Der italienische Maschinenhersteller will auf dem deutschen Natursteinmarkt stärker werden / Kooperation mit Weha

Die italienische Biesse Group will sich auf dem deutschen Markt besser platzieren. Der Hersteller von Maschinen für die Bearbeitung von Naturstein, Glas, Holz, Plastik und Metall hat seine neue Intermac Deutschland Stone Division in die bisherigen Standorte in Löhne in Westfalen und in Elchingen in Bayern integriert, so dass es dort neben dem bisherigen Fokus auf Glas nun auch den Schwerpunkt Naturstein gibt. „Wir wollen damit auf die steigenden Bedürfnisse der Branche reagieren“, sagte Intermac Sales Director Franco Angelotti, „wir nehmen die Herausforderung einer eigenen Organisation für den deutschen Markt an und folgen damit unserem Plan, unser Verkaufs-Netzwerk generell zu verstärken.“

Intermac Deutschland wird sich erstmalig in Halle 12 auf der Stone + tec (13. – 16. Juni 2018) in Nürnberg präsentieren. Mit dabei sind auch die zur Biesse Group gehörenden Unternehmen Donatoni und Montresor.

Wie Franco Angelotti weiter ausführte, wird auch die Kooperation mit dem deutschen Maschinen- und Werkzeughersteller Weha weitergehen.

Weha war kürzlich in einer Pressemitteilung auf die Neuerung eingegangen, dass sein Partner Biesse den Kantenspezialisten Montresor gekauft hatte: „Für Weha-Kunden bringt der zukunftsweisende Richtungswechsel viele Vorteile. Die Modellpalette für gerundete und gerade Kanten ist vielfältig und umfasst unterschiedliche Serien, vom Basismodell für Handwerksbetriebe bis zur Maschine in der industriellen Serienfertigung. Dank einer großen Auswahl an Zusatzaggregaten lassen sich die einzelnen Modelle dem individuellen Bedarf anpassen.“

Für Steinverarbeiter, die bei Weha zuvor eine Comandulli-Kantenschleifmaschine gekauft hatten, ändere sich durch den Sortimentswechsel zu Montresor wenig, erklärte der für den Vertrieb verantwortliche Weha-Geschäftsführer Thomas Weber: diese Kunden könnten auch weiterhin auf eine Betreuung durch erfahrene Weha-Techniker zählen. Eine langjährige Ersatzteilversorgung sei vertraglich fixiert. Es würden langfristige Service- und Wartungsverträge angeboten.

Fit für die Industrie 4.0

Weha äußert sich in der Pressemitteilung auch zu strategischen Überlegungen. „Mit den Marken Intermac, Donatoni und Montresor haben wir die Marktführer im Programm“, so Weber. „Die ergänzenden Marken Cobalm für Graviermaschinen, Fraccaroli & Balzan für große Schlammentwässerungssysteme, Tecnoimpianti für kleinere Umwelttechnikprojekte sowie Ferrari im Ladekranbereich in Kombination mit Fuso LKW decken alle relevanten Bearbeitungsschritte in den Natursteinbetrieben ab.“

In Zukunft sei bei Weha nicht nur die einzelne Maschine verfügbar, sondern eine komplette Infrastruktur aus aufeinander abgestimmten Bearbeitungsstationen. Diese Bausteine könnten individuell an die Bedürfnisse der Betriebe angepasst werden.

Wie Weha schreibt, gehört den „kompletten, abgestimmten Produktionsanlagen aus einer Hand“ die Zukunft. Das Schlagwort Industrie 4.0 spiele hier bereits eine große Rolle. „Dies kann nur ein gut organisierter, internationaler Konzern wie Biesse gewährleisten“, sind die beiden Weha-Geschäftsführer laut Pressemitteilung überzeugt.

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(10.05.2018)