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Die Verleihung des Deutschen Naturstein-Preises 2018 findet am 1. Tag (13. Juni) der Messe Stone+tec statt

Die Jury des Deutschen Naturstein-Preises 2018 (v.l.n.r.): 1. Reihe: Arch. Ingrid Schegk, Arch. Heiner Farwick, Joachim Grüter, Arch. Christoph Mäckler 2. Reihe: Thomas Hippelein, Arch. Ulrich Junk, Frank Peffekoven 3. Reihe: Arch. Jörg Blume, Heinrich-Georg Hofmann, Hermann Graser jun., Arch. Gunther Bayer. Foto: DNV

Schauplatz ist das Messezentrum NCC Mitte / Die nominierten Projekte werden am Stand des DNV in Halle 9 gezeigt

Am 13. Juni 2018 wird auf der Messe Stone+tec in Nürnberg der diesjährige Deutsche Naturstein-Preis (DNP) vergeben. Die Verleihung findet im Rahmen eines Architekturseminars von 14:00 – 18:00 Uhr im Messezentrum Nürnberg (NCC Mitte, Saal Brüssel) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).

Üblicherweise wird der Preis für besonders gelungene Architektur mit Naturstein alle zwei Jahre vom Deutschen Naturwerkstein-Verband e.V. (DNV) ausgelobt. Nachdem mit der Verlegung der Stone+tec auch die Preisverleihung um ein Jahr verschoben wurde, wird 2018 der DNP zum 18. Mal vergeben.

Die Auszeichnung ist mit 15.000 € dotiert. Als weitere Ehrungen gibt es in 3 Kategorien je 5000 €.

Kürzlich hat sich die Jury unter Vorsitz des BDA-Präsidenten Heiner Farwick getroffen und aus den über 90 eingereichten Projekten 19 herausragende Naturstein-Arbeiten nominiert. Folgende Projekte sind es:

In der Kategorie „Öffentliche Gebäude und Gewerbebauten“:

• Grimmwelt Kassel: Architekt: kadawittfeldarchitektur GbR Aachen, Material: Gauinger Travertin.
• Besucherhaus Hambacher Schloss: Architekt: Max Dudler, Material: Leistädter Sandstein bzw. Hambacher Schloss-Sandstein.
• Fassade Hainspitze Leipzig: Architekt: Ortner & Ortner Baukunst, Material: Trosselfelser Travertin und Römischer Travertin gebändert.
• Bundesministerium des Innern Berlin: Architekt: Thomas Müller Ivan Reimann Architekten, Material: geschliffener Dietfurter Kalkstein C30.
• Neubau Historisches Museum Frankfurt: Architekt: Lederer Ragnarsdóttir Oei GmbH & Co. KG, Material: Neckartäler Hartsandstein Basalt.
• Berlin.Stresemann.Quartier: Architekt: Prof. Bernd Albers, Material: St. Louis Kalkstein geschliffen C60, Sockelstein Granit (Waldstein) gestockt.
• Zentrale des Bundesnachrichtendienstes Berlin: Architekt: Kleihues + Kleihues Ges. von Architekten mbH, Material: Fassade Zwiefaltener Travertin grob geschliffen. Böden Anröchter Dolomit; Terrazzo Vorfahrt: Pfraundorfer Dolomit gestockt.

In der Kategorie „Landschaftsbau und Freiraumgestaltung“:

• Neugestaltung Hochwasserschutz und Promenade Miltenberg: Architekt: Holl Wieden Partnerschaft, Material: roter Mainsandstein.
• Neugestaltung Markt und angrenzende Bereiche Bad Lauchstädt: Architekt: WES LandschaftsArchitektur, Material: Gommeraner Quarzit und hellbeiger Granit.
• Klosterhof Benediktinerabtei Ettal: Architekt: w+p Landschaften, Material: Bayernwald Granit.
• Krönungsweg Pergola, Frankfurt a. M.: Architekt: Jourdan & Müller Steinhauser GmbH, Material: Neckartäler Hartsandstein.

In der Kategorie „Massive Bauteile, Rekonstruktion und Bauen im Bestand“:

• Museum Barberini, Potsdam: Architekt: Hilmer & Sattler und Albrecht Gesellschaft von Architekten mbH, Material: Sandstein aus dem Elbsandsteingebirge und Schlesien.
• Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz: Architekt: Auer Weber, Stuttgart und Knerer und Lang, Material: Kelheimer Auerkalk.
• Palais Holler, Berlin: Architekt: Nöfer Gesellschaft von Architekten mbH, Material: Fassade Kurfürstendamm: Jura Kalkstein, Waldstein-gelb, Fassade Hof: Crema Marfil, Kaltrum Granit.
• Goldene Waage – Dom Römer Areal Frankfurt a. M.: Architekt: Jourdan & Müller Steinhauser GmbH, Material: Kirschfurter Mainsandstein Dietenhaner Mainsandstein Belgischer Granit.

In der Kategorie „Ein- und Mehrfamilienhäuser“:

• Schwabinger Tor N10, München: Architekt: Max Dudler, Material: Kalkstein Trosselfels feinporig.
• Steinhaus in Vicosoprano, Schweiz: Architekt: Renato Maurizio Architekten AG, Material: Soglio Granit (Bergeller Granit).
• Villa V Kubus, Rösrath: Architekt: roemerpartner/Römer Kögeler Partner Architekten mbB, Material: Grauwacke bossiert/gratiniert Fassade und Bodenflächen.
• Guardian · Berlin Mitte: Architekt: HemprichTophof Gesellschaft von Architekten mbH, Material: St. Louis Kalkstein geschliffen C60.

Alle nominierten Projekte werden während der Messe in einer Ausstellung am Gemeinschaftsstand des DNV (Halle 9 – Stand 9-530) gezeigt.

Programm

Für die Teilnehmer am Architektenseminar besteht vorher (von 12:45 – 13:45 Uhr) besteht die Möglichkeit einer Führung durch die im Bau befindliche Halle 3C, die vom Büro Zaha Hadid Architects Studio London geplant wurde.

(22.05.2018)