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Miszellen: Ideen mit Naturstein

Geographische Herkunftsbezeichnung in Frankreich.Die Bezeichnung „Pierre de Bourgogne“ (Kalkstein aus dem Burgund) ist seit Juni 2018 im Rahmen der Geographischen Herkunftsbezeichnungen geschützt, wie es schon länger für den Granit aus der Bretagne gilt. Der Namensschutz nur in Frankreich (französisch, 1, 2).

Mit „Ein faszinierender Werkstoff“ beginnt die Bayerische Staatszeitung eine ausführliche Würdigung von Marmor, Granit und Co auf ihrer Webpage. Weiter heißt es: „Bei der Suche nach hochwertigen, naturbelassenen und nachhaltigen Baustoffen rückt der Naturstein heutzutage immer stärker in den Vordergrund.“ Die Wochenzeitung erscheint in einer Kooperation zwischen dem Freistaat Bayern und Münchner Verlagen.

Als „Projekt von pharaonischen Dimensionen“ bezeichnet der Donaukurier die Hudson Yards in New York, für die Franken-Schotter Kalksteinplatten für die Fassade geliefert hat.

„Standhaft“ heißt eine Ausstellung zu historischen Ständern für Taschenuhren im Bamberger Museum Ludwig bis 14. Oktober 2018. Heute gibt es so etwas für Tablets und Laptops – als Material ist Marmor beliebt, jedoch findet man bisher nicht Stücke mit reichen Verzierungen wie ehemals. Denn der Computer ist, anders als es die Taschenuhr war, kein Statussymbol.

An der Wiesenkirche in Soest wurde unter einer Blechverkleidung ein billiger Beton entdeckt, der Probleme bereitet. Er stammt aus einer Sanierung um 1930, zitiert die Westfalenpost Dombaumeister Jürgen Prigl.

Eine Statue des Martial-Art-Kämpfers Conor McGregor hat der russische Künstler Aspencrow geschaffen. Dafür beschichtete er eine Form aus Silikon mit Marmorpulver. Der Bart des Kämpfers besteht aus Echthaar.

„Lava“ ist der Name eines Erlebniszentrums auf Island. Es geht um Vulkanismus.

Knöpfe aus Marmor und weitere Accessoires hat die italienische Firma 53.0 („53 Punto Zero“).

Google hat sein neues Portal Arts&Culture online gestellt.Google hat sein neues Portal Arts&Culture online gestellt. Dort können Besucher virtuell die Kunstschätze der Menschheitsgeschichte besuchen. Ein Thema ist der Schutz der Schätze im Irak nach den Kriegen.

Beeindruckend am ehemaligen Braunkohlekraftwerk Plessa sind nicht nur die Schornsteine, sondern auch die Marmortafeln mit den Instrumenten aus den 1920. Das technische Denkmal bei Elsterwerda in Brandenburg kann besichtigt werden.

Der Forststeig ist die erste Trekkingroute durchs Elbsandsteingebirge. Zwölf Tafelberge und 17 Aussichtspunkte liegen an der Route, die ganz bewusst die üblichen Attraktionen nicht ansteuert.

Neue Theorien über den Bau der ägyptischen Pyramiden sind in der Zeitschrift Bild der Wissenschaft (August 2018) beschrieben: Bauingenieure der Universität Kassel hatten in einem praktischen Versuch den Vorraum der Grabkammer in der Cheops-Pyramide und die dortigen 3 Schutztore nachgebaut. Wie der Versuch zeigte, ließen sich die tonnenschweren Steinplatten mit Seilen leicht bewegen.

Tafeln aus vergoldetem Edelstahl gibt es in München als Erinnerung an NS-Opfer anstelle von Stolpersteinen, wie man sie woanders findet.

Atlas Bench ist der Name einer Marmor-Sitzbank der britischen Firma Sé.

Glasfaserkabel könnten eine neue Möglichkeit sein, die seismischen Wellen eines Erdbebens und damit dessen Stärke zu ermitteln. Denn die Wellen verformen die Glasfaser leicht, und das kann man messen.

Video des Monats: Der US-Künstler Michael Iacovone hat entlang des Highway 50 im Hinterland von Nevada die Präambel zur Verfassung der USA mit Steinbrocken ausgelegt. Sie ist 291 Buchstaben lang: „We the People…“ Er versteht seine Aktion als Apell an die US-Bürger, wieder zu Einigkeit zurückzufinden.

Autor: Eva Martín Martínez

(01.08.2018)