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Das EU-Programm Worth Partnership Project ist interessant auch für Naturstein-Designer mit Ideen für Möbel

Die innovativen „Veromarmo”-Textilien der italienischen Firma Fili Pari verwenden Marmormehl. Das Konzept wird vom Worth Partnership Project gefördert.

Bewerbungen sind möglich bis zum 24. Oktober 2018 / Die italienischen Designer von Filipari wurden mit ihrem Textil aus Marmor-Mehl aufgenommen

Worth Partnership Project ist ein Programm für junge Designer, die sich mit Produktdesign beschäftigen. Pro Vorhaben gibt es eine Unterstützung der Europäischen Kommission von 10.000 € und zudem Betreuung durch Mentoren sowie internationalen Austausch, zum Beispiel im Bereich von Möbeln (mit Naturstein). Bewerbungen für die aktuelle Runde sind möglich bis zum 24. Oktober 2018.

Die Idee hinter dem Programm ist, Europas Wirtschaft mit neuen Produkten auf Designbasis zu stärken. Teilnehmen können kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU). Die Organisatoren bringen dabei Partner aus mindestens 2 EU-Mitgliedländern zusammen.

Die ausgewählten Partner erhalten zahlreiche Förderungen:
* 10.000 € pro Projekt,
* individuelles Coaching für die neuen Produktideen sowie zum Schutz geistigen Eigentums,
* Teilnahme an 2 internationalen Events,
* Produktentwicklung, Networking und Kooperation.

Bewerbungen können eingereicht werden von Firmen aus den Bereichen Mode, Textilien, Schmuck, Schuhe, Brillen, Möbel und Leder.

Das Logo des Worth Partnership Project.

In der vorausgegangenen Runde war ein Projekt aus dem Natursteinbereich aufgenommen worden: es waren die jungen Designerinnen der italienischen Firma Filipari, die unter dem Namen „Veromarmo“ innovative Textilien mit einem hohen Anteil an Marmormehl auf den Markt gebracht haben. Durch Worth Partnership wurden sie in Kontakt mit den Spanierinnen von Motoreta Designers zusammengebracht, die sich mit Mode für Kinder beschäftigen.

Im Pilotdurchgang des Programms waren folgende Projekte aus dem Möbel-Bereich aus insgesamt 100 Einreichungen ausgewählt worden:
* die portugiesische Kork-Firma Granorte wurde mit der französischen Innenarchitektin Elisabeth Vidal zusammengebracht, um Wandverkleidungen aus Korkabfall zu entwickeln;
* Lampen aus Fäden waren das Thema der englisch-deutschen Designer von Glithero zusammen mit dem belgischen Hersteller Seifert & Skinner;
* Die Surf-Fans des französischen Designstudios Waiting for the Sun brachten zusammen mit dem portugiesischen Partner La Paz ein Surfboard aus umweltfreundlichen Materialien auf den Markt;
* Sitze in Kapselform aus Abfallmaterialien waren das Thema des dänischen Designstudios Overgaard + Dyrman zusammen mit der deutschen Modedesignerin Dagmar Kestner;
* die deutsche Behindertenstiftung Finneck konzipierte zusammen mit der italienischen Genossenschaft der Möbeldesigner und Schlosser Laurenz Stockner einen Garten-Trolley für Menschen mit oder ohne Bewegungseinschränkungen;
* das deutsche Sozialunternehmen Abury arbeitete eng mit dem rumänischen Mihai Eminescu Trust zusammen, um die traditionellen Fertigkeiten der heimischen Handwerker in Leder und Stickerei zu nutzen.

Anna Athanasopoulou, zuständig in der EU-Kommission unter anderem für Tourismus und kreative Industrien, wird auf der Webseite des Projekt zitiert: „Wir messen dem Worth Partnership Project große Bedeutung bei … Kleinere Firmen sollen neue Produkte und Dienstleistungen mit Kreativität und Innovation entwickeln, die wettbewerbsfähig sind und Wachstum bringen.“

Worth Partnership

Criteria fpr application

Fili Pari (1, 2)

Videos

(15.08.2018)