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Miszellen: Ideen mit Naturstein

Brexit: Wandbild in Dover. Foto: Immanuel Giel / <a href="https://commons.wikimedia.org/"target="_blank">Wikimedia Commons</a>Der Brexit ist im Moment ein großes Thema in den Medien, gut 4 Monate bevor er am 29. März 2019 vollzogen werden soll. Die britische Zeitschrift Stone Specialist hatte eine ausführliche Analyse des Natursteinmarkts zuhause vorgelegt (siehe Link). Im Statistik-Jahrbuch von Dr. Carlo Montani findet man weitere Zahlen: 2017 kamen aus den Steinbrüchen des Vereinigten Königreichs rund 500.000 t, das war ein Anteil von nur 1,12% an der Gesamtproduktion der EU. Die britischen Ausfuhren betrugen ebenfalls nur geringe 41.000 t (EU-Gesamt: knapp 11 Millionen t). Jedoch bei den Einfuhren spielte des Land eine Rolle: es importierte rund 1,05 Millionen t an Stein, nicht viel weniger als Frankreich (1,2 Millionen t) und etwa die Hälfte von Deutschland (1,97 Millionen t). Insgesamt importierte es gut 10% der Gesamt-Einfuhren der EU (9,865 Millionen t) an Naturstein. Auch für Maschinen und Werkzeuge aus dem Ausland war es ein dankbarer Abnehmer (1, 2). Die Messe Natural Stone Show findet vom 30. April bis 02. Mai 2019 in London statt (3).

Der Schiefe Turm von Pisa ist jetzt stabiler als zuvor, nachdem italienische Ingenieure entsprechende Arbeiten ausgeführt haben.

In Dachau gab es Streit um einen Riss in einem Naturstein-Grabmal.

Über die Arbeit von Grabsteinprüfern berichtet das Portal SVZ.de.

RadStein nennt Steinmetz Heinz Blaschke seinen Fahrradständer, der auch für Lasterfahrräder geeignet ist (1, 2).

Die Schweizer Firma Bärlocher hat die 4. Ausgabe ihres „Journals“ online gestellt. Ein Thema ist der weltweite Handel: „Wenn die Natursteine, die in der Schweiz heutzutage verbaut werden, sprechen könnten, würden wir sie oft gar nicht verstehen. Weil sie von weit her kommen und vielleicht chinesisch, hindi, türkisch oder brasilianisch sprechen. Bei Bärlocher sprechen sie vorzugweise schwiizerdütsch.“

Wolfgang Ecker, Bundesinnungsmeister der österreichischen Steinmetze, wurde zum neuen Landesgruppen-Obmann des Wirtschaftsbundes Niederösterreich gewählt. Seine Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Traiskirchen umfasst 5 Steinmetzbetriebe in Niederösterreich sowie einen Steinbruch im Burgenland und beschäftigt ca. 120 Mitarbeiter (1, 2).

Der Hills Sculpture Trail in South Australia führt entlang der Skulpturen, die während des Adelaide Hills International Sculpture Symposiums zwischen 2012 und 2016 geschaffen wurden.

Foto: MikolDie US-amerikanische Firma Mikol benutzt Marmor-Dünnstein für verschiedene Alltagsgegenstände. Nun hat sie auch Taschen für das iPhone XS, bei denen der Stein reliefartig gearbeitet ist (1, 2).

Das Netzwerk Steine in der Stadt veranstaltet seine 17. Arbeitstagung vom 12.-14. April 2019 in Erlangen. Zielgruppe für die Vorträge und das Besuchsprogramm sind „alle, die sich mit Natursteinen in ihrer Stadt beschäftigen, das Potenzial der jeweiligen Stein-Ensembles aktivieren und zu diesem Zweck Erfahrungen austauschen wollen. Dazu zählen von Steinmetzen, Denkmalpflegern und Stadtführern bis zu den Geowissenschaftlern, Architekten und Restauratoren alle Aktive und Interessierte in diesem Bereich“, wie es auf der Webpage heißt.

Ein Wandpaneel aus Marmor, halb verpackt in einer Transportkiste, ist im Museum für Kultur und Geschichte in Hamburg zu sehen. Es gehörte zu einem 78-teiligen Fries aus dem 12. Jahrhundert, das aus dem Innenhof des Königspalastes von Sultan Mas’ud III. in der Stadt Ghazni in Afghanistan stammt.

Die Gemeinde Grebenhain unweit von Fulda hat die Restaurierung der denkmalgeschützten Naturstein-Bogenbrücke in Hartmannshain beschlossen.

Video des Monats: die „Marble Rocks“ sind die unweit der indischen Bhedaghat, wo der Narmada-Fluss durch eine Felsbarriere hindurchbricht. Im Film Aśoka spielten sie in verschiedenen Szenen eine Rolle (1, 2).

Autor: Eva Martín Martínez

(17.12.2018)