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DRAENERT: ein Nachttisch, mit dem man die immer höher werdenden Matratzen und Bettgestelle kompensieren kann

Auf dem Salone de Mobile in Mailand zeigt die deutsche Firma für exklusives Möbeldesign Neuheiten und Produktergänzungen

Design kann große Würfe versuchen oder altbekannte Alltagsobjekte mit kleinen Veränderungen an aktuelle Entwicklungen anpassen. Solch ein Fall ist der Nachttisch „Night“, den der Designer Stephan Veit für die Firma Draenert neu überdacht hat. Der Grund ist: die Matratzen und mit ihnen die Bettgestelle sind in den vergangenen Jahren immer höher geworden, und damit wird das Doppelbett im Schlafzimmer zu einem ziemlichen Block.

Mit einem leichten, luftigen und zudem in verschiedenen Höhen verfügbaren Nachttisch lässt sich das kompensieren.

Draenert: „Night“, Design: Stephan Veit.

So besteht „Night“ aus einem leichten Metallgestell mit messingähnlicher oder schwarzer Farbe. Damit eine Schublade möglich ist, wird diese mit einem altbekannten exzentrischen Mechanismus herausgeschwenkt.

Für die Ablage sind Platten aus Naturstein oder Leder möglich, wobei die Kunden, wie üblich bei Draenert, aus 180 Steinsorten und 90 Lederfarben auswählen können. Die freie Materialwahl durch den Kunden ist ein Merkmal der Firma mit Sitz unweit vom Bodensee. Sie gehört weltweit zu den führenden Unternehmen für exklusives Möbeldesign.

Draenert: „Totem“, Design: Quaglio Simonelli .

Bei einer der anderen Produktneuheiten, die auf der IMM Cologne erstmals vorgestellt wurden, bricht es Draenert jedoch mit seiner Tradition, dass der Kunde sich die Materialien selber aussuchen kann: Die 3 Beistelltische „Totem“ Designern Quaglio Simonelli werden nur zusammen und in der Materialkombination wie auf den Fotos zu sehen verkauft. Denn im Ensemble erzielen Sie eine besonders schöne Wirkung.

Draenert: „Lope“, Design: Wolfgang C. R. Mezger.

Ebenfalls neu im Programm ist „Lope“, ein rechteckiger Tisch mit großformatiger Platte. Designer ist Wolfgang C. R. Mezger, und von ihm stammte schon der mandelförmige Vorläufer „Trilope“, ebenfalls im Draenert-Programm. Die einst konisch zusammengestellten 3 Beine sind hier zu 2 Beinpaaren geworden, die jedoch den ursprünglichen Neigungswinkel beibehalten haben.

Neben diesen Neuheiten gab es wieder verschiedene Produktergänzungen. Gemeint ist damit, dass ein Designobjekt aus einem der Vorjahre mit neuen Details versehen wurde.

Draenert: „Fontana“.

Im Fall des berühmt gewordenen Tisches „Fontana“ ist der Sockel mit U-Form das Neue. Durch ihn wird es noch überraschender, dass sich die Tischplatte mit einer raffinierten Mechanik quasi wie von selbst aufklappt. Das Möbelstück hat schon 4 der renommiertesten Designpreise gewonnen.

Draenert: „Atlas“.

„Atlas“ ist ebenfalls ein Ausziehtisch, der jedoch mit einer anderen Mechanik arbeitet. Neu ist das „Magnum“-Format: war seine Platte ehemals 2,00 m lang (ausgezogen: 2,80 m), sind es nun 2,80 m (ausgezogen 3,60 m).

Draenert: „Tadao“.

Zum Esstisch „Tadao“ gibt es einen neuen Unterbau. Ehemals war er auf 3 Steinflügeln aufgestellt, nun gibt es auch die Kegelform, die lackiert oder mit Leder ummantelt sein kann. Die Farben passen sich jeweils der Platte an. Akzent ist der Steinkreis ganz unten am Fuß des Kegels.

Draenert: „Victor“.

Beim Tisch „Victor“ ist die Produktergänzung, dass es die Tischplatte nun auch in allen Steinsorten von Draenert gibt. Aus Gewichtgründen ist die Platte wie üblich nur 2 cm dick. Sie erscheint viel dicker, weil die Kanten aufgesetzt sind.

Draenert: „Surf“, Design: Hakakian & Harper.

„Surf“ ist etwas ganz Ungewöhnliches. Es ist ein Couchtisch – die Füße aus feinem Metallrohr erinnern an Kufen und die Platte aus Holz hat erhöhte Ränder. Die Designer waren Hakakian & Harper.

Das Design unterstreicht, dass ein Couchtisch auch dieser Größe verschiebbar sein kann.

Draenert

Fotos/Renderings: Draenert

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(31.03.2019)