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Reinhold Kohl fügt Fotos der Marmorbrüche von Carrara zu künstlerischen Anordnungen zusammen

Reinhold Kohl: „L’Arte delle Cave“.

Die Betrachter sind aufgefordert, sich beim Betrachten den unweigerlichen Assoziationen hinzugeben

Große Steinbrüche sind seltsame Welten: einerseits zeigen sie ungeschönt, wie sich der Mensch der Natur bedient, andererseits sind sie Orte mit einer oft geometrischen Schönheit, in denen sich auch das Innere der Berge zeigt.

Ein berühmtes Beispiel für solche Szenarien sind die Weißen Berge von Carrara mit ihren steilen und glatten Wänden inmitten schroffer Felshänge inklusive der Serpentinen für die LKWs.

Reinhold Kohl hat sich diese vom Menschen gestaltete Landschaft vorgenommen und sie neu zusammengesetzt. Dies anhand von Fotografien, denn er ist von Haus aus Fotograf.

Zwei Grundprinzipien ziehen sich durch seine Arbeiten mit dem Titel „Die Kunst der Steinbrüche“ (L’Arte delle Cave): zum einen das Kaleidoskop, wo Einzelteile eines Bildes gespiegelt und neu angeordnet werden, andererseits die Deutung ungewöhnlicher Felsformationen.

Reinhold Kohl: „L’Arte delle Cave“ .

Der Betrachter ist eingeladen, sich den Impressionen hinzugeben, die sich unweigerlich beim 1. Blick einstellen. Denn entziehen kann man sich diesen Eindrücken nicht.

Reinhold Kohl begann 1981 als Fotograf für italienische Tageszeitungen und Medienagenturen und lieferte auch Bilder für Zeitschriften der Kunstszene. Von 1981 an wandte er sich der Arbeit mit Bildhauern und Ausstellungsmachern zu und war an zahlreichen Katalogen beteiligt. Seitdem hat er auch eigene Veröffentlichungen herausgebracht.

Gleichzeitig lieferte er für zahlreiche italienische Firmen aus der Region um Carrara Bilder aus ihren Marmorsteinbrüchen.

Reinhold Kohl

Reinhold Kohl: „L’Arte delle Cave“.Reinhold Kohl: „L’Arte delle Cave“.Reinhold Kohl: „L’Arte delle Cave“.Reinhold Kohl: „L’Arte delle Cave“.Reinhold Kohl.

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(20.03.2019)