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Im Jahr 2018 gingen die türkischen Natursteinexporte nach Wert um (-)6,8% zurück

Die Exporte der türkischen Natursteinbranche 2017/2018, aufgeschlüsselt nach Ländern (Ausschnitt). Quelle: IMIB

Bei den Lieferungen von Rohblöcken nach China verzeichnete das Land sogar einen Einbruch um (-)18%

Im Jahr 2018 musste die türkische Steinbranche wieder einen kräftigen Rückgang bei den Exporten hinnehmen: nach Wert gingen die Verkäufe gegenüber den Vorjahr um (-)6,80% zurück und nach Tonnage um (-)5,96%. Das waren 1,908 Milliarden US-$ beziehungsweise 7,461 Millionen t (2017: 2,047 Milliarden US-$ beziehungsweise 7,934 Millionen t).

Damit fiel das Land wieder einmal unter die magische Marke von 2 Milliarden US-$, so die Statistik des Verbands IMIB (Istanbul Mineral Exporters’ Association).

Das lag vor allem daran, dass die Ausfuhren nach China regelrecht eingebrochen waren: sie gingen nach Wert um (-)18,17% auf 773,837 Millionen US-$ zurück (2017: 945,666 Millionen US-$). Hier schlug die Abkühlung der chinesischen Wirtschaft direkt auf die türkische Natursteinwirtschaft durch. Anmerkung: es sind fast ausschließlich Rohblöcke, die die Türkei nach China liefert.

Stabil waren die Exporte in die USA (+1,75%) und nach Saudi Arabien (+1,28%). Weiterhin kräftig aufwärts gingen die Lieferungen nach Indien (+6,37%).

Deutliches Wachstum wurde bei den Lieferungen nach Indonesien verzeichnet. Das fernöstliche Land gilt als großer Wachstumsmarkt mit islamischer Religion.

Kräftig waren die Steigerungen der Exporte auch nach Deutschland und, wenn auch auf weit niedrigerem Niveau, nach Israel. Nach Großbritannien hingegen gab es einen Einbruch um mehr als (-)30%.

Die Exporte der türkischen Natursteinbranche 2017/2018, aufgeschlüsselt nach Ländern (pdf)

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(22.04.2019)