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Miszellen: Ideen mit Naturstein

Design-Objekte von Ronel Jordaan.Die südafrikanische Designerin Ronel Jordaan schafft Objekte, die an Gegenstände aus der Natur erinnern. Ein Beispiel sind ihre Sitze und Kissen in der Art von Kieseln. Sie sind in Handarbeit aus Merinowolle gefertigt.

In Hamburg wird die Lombardsbrücke mit ihrer Natursteinverkleidung am Übergang zwischen Binnen- und Außenalster restauriert.

An Sedimenten im Hamburger Stadtteil Wandsbek konnte festgestellt werden, dass es auch inmitten der heutigen Stadt in junger geologischer Vergangenheit zu schwereren Erdbeben gekommen war. Ursachen könnten das einstige Abschmelzen der Gletscher und auch seismische Aktivitäten gewesen sein.

Pflanzen der Bergwelt erobern die durch Gletscherschmelze freigewordenen Flächen in kürzester Zeit und verringern so das Risiko von Murenabgängen, so Forschungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Zarte Männer in der Skulptur der Moderne zeigt das Edwin Scharff Museum in Neu-Ulm bis zum 03. November anhand von 60 Plastiken u. a. von Adolf von Hildebrand, George Minne, Hermann Blumenthal, Georg Kolbe und Gerhard Marcks.

Ein Stück aus der historischen römischen Eifel-Wasserleitung wird künftig einer der Ankerpunkte eines Römer-Radrundkurses sein. Schüler des Heilig-Geist-Gymnasiums in Würselen haben das Konzept entwickelt.

Bei Sanierungsarbeiten am steinernen Obelisk für den Dichter Moritz August von Thümmel (1738-1817) im Park von Coburg wurde nun auch sein Grabmal dort entdeckt. Der Schriftsteller war zu seiner Zeit einer der erfolgreichsten Autoren hierzulande.

„Welt unter Erden“ erzählt die Geschichte, wie die Menschheit angesichts einer herannahenden Katastrophe sich unter der Erdoberfläche Habitate erschließt. Erschienen ist das Buch im tredition Verlag, der Autoren Dienstleistungen für das Self-Publishing bietet.

„Bodenproben Berlin. Die letzten 12.000 Jahre“ ist der Titel einer Ausstellung / Audiovisuellen Rauminstallation, in der ein Dokumentarfilmer, ein Komponist und Musiker, ein Bühnenbilder, ein Kurator und ein Autor die Vielschichtigkeit des Berliner Bodens mithilfe ihren künstlerischen Disziplinen erforscht haben. Bis 03. November 2019 im Aufbau-Haus am Moritzplatz.

Der Künstler Paolo Franciulli hat vor der Küste der Toskana Marmorskulpturen auf dem Meeresboden ausgelegt, um die Meerestiere vor der Fischerei zu schützen. Vor einigen Jahren hatte Greenpeace in der Nordsee Steinbrocken ausgelegt, um für Meerestiere neue Habitate zu schaffen (1, 2).

Wie man aus dem Regolith auf dem Mars einen Boden machen kann, auf dem Pflanzen wachsen, ist eines der Themen in der Studie „Feeding One Million People on Mars“ im Magazin „New Space: The Journal of Space Entrepreneurship and Innovation“.

Im einem Diamant aus Südafrika haben Wissenschaftler ein neues Mineral entdeckt (KNbO3) und ihm nach dem Geochemiker Victor Moritz Goldschmidt den Namen „Goldschmidtite“ gegeben. Gebildet wurde es in etwa 170 km Tiefe unter der Erdoberfläche im Mantel.

Der Praemium Imperiale ist ein Preis für Künstler, wird von der Japan Art Association vergeben und gilt als Nobelpreis der Künste. Kategorien sind Malerei, Skulptur, Musik, Theater/Film und Architektur. Tod Williams and Billie Tsien mit Studio in New York waren 2019 die Gewinner bei den Architekten (1, 2).

Video des Monats: Mount Bromo ist ein aktiver Vulkan in Indonesien, bei dem Touristen auf den Kraterrand spazieren. Neuerdings machen Leute Aufnahmen mit Dohnen.

(16.10.2019)