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Miszellen: Ideen mit Naturstein

Schieferstollen in der Eifel. Foto aus dem Buch„Eifeler Unterwelten“ heißt ein Bildband über 99 verborgene Orte in Steinzeithöhlen, römischen Bergwerken, Stätten des Erz-, Basalt- oder Bleiabbaus, stillgelegten Eisenbahntunneln, Westwall-, Regierungs- und anderen Bunkern sowie Brauerei- oder Weinkellern dort. Viele Orte können besichtigt werden, manche als Teil eines Museums oder im Rahmen täglicher Führungen, manche nach Absprache mit dem heutigen Eigentümer, und manche sind sogar frei zugänglich (Autor: Achim Konejung, ISBN 978-3-946328-44-5, Eifelbildverlag, 39,90 €).

Im bayerischen Hauzenberg findet im ehemaligen Steinbruch wieder der „Christkindlmarkt im Stoabruch“ statt. Angeboten wird Kunsthandwerk aus dem Bayerischen Wald, dem Mühlviertel und Südböhmen. Außerdem gibt es besondere Geschenke unter anderem aus Stein. Der Markt ist donnerstags bis sonntags an allen Adventswochenenden jeweils von 14 bis 20 Uhr geöffnet.

Der Bundesverband Deutscher Steinmetze (BIV) hat seine Homepage neu gestaltet. Warum ich nicht Innungsmitglied werden sollte?“ ist der Titel eines pdf (1, 2).

Die Liste der hiesigen Nationalen Geotope ist auf einer Seite der Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien zusammengestellt. Der Begriff „Geotop“ wurde in Analogie zum „Biotop“ gebildet und beschreibt einen Ort, an dem man die Erdgeschichte nachvollziehen kann. Die „Nationalen“ Geotope haben einen besonderen Rang. Kürzlich wurden für Bayern 8 neue Nationale Geotope nominiert (1, 2).

Kleine Gegenstände aus Stein hat Bildhauer Dirk Fiege.

Steinmetz Alexander Hanel, bekannt durch Rokstyle, sein „Fashionlabel für Grabsteine“, hat unter dem Titel „Rokstyle Living“ nun auch eine Webpage für Naturstein-Kleinigkeiten für den Alltag gestartet.

Kleine Marmor-Sechsecke, in die eine drahtlose Ladestation für Handys integriert ist, hat das polnische Startup Marbley One.

Die Bundesvereinigung Bauwirtschaft erwartet im Jahr 2020 für die Sparte Ausbau ein Wachstum von 3,6%.

Die Betriebe des zulassungspflichtigen Handwerks haben auch im 3. Quartal 2019 gute Umsätze gemacht, jedoch ist die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahreszeitraum gefallen, so das Statistische Bundesamt. Im pdf dazu gibt es einen Vergleich zum Zeitraum Juli bis Ende September vor 10 Jahren: bei den Steinmetzen und Steinbildhauern stieg der Umsatz um 23%, jedoch ging die Zahl der Beschäftigten ging um 7,6% zurück (1, 2).

Eine Initiative aus Nordrhein-Westfalen will das Steigerlied in die Liste der Immateriellen Kulturgüter aufnehmen lassen.

(14.12.2019)