Eine kleine aber feine Absicherung nur für Steinmetze: Zusatzrente „ZukunftStein“

Wenn der Stein alt wird, kommen die Steinmetze und erneuern ihn. Um die eigene Altersversorgung müssen sie selber kümmern. Foto vom Dach des Mailänder Doms.

Aus unserem ZVK-Newsletter:

Die garantierte Mindestverzinsung liegt bei 1,75% bei minimalen Verwaltungskosten und kluger Geldanlage / Auszahlung auch im Todesfall

Die Steinmetze sind im Handwerk eine kleine Gruppe und sie haben neben ihrer langen Tradition noch eine weitere Besonderheit, nämlich eine soziale Absicherung, die es sonst nirgendwo gibt: es ist die Zusatzrente „ZukunftStein“ mit außergewöhnlichen Erträgen bei großer Flexibilität. Träger ist die Zusatzversorgungskasse des Steinmetzhandwerks (ZVK).

Da die Altersversorgung im Moment wieder ein großes Thema in der öffentlichen Diskussion ist, wollen wie die Zusatzrente nochmal vorstellen. Sie wurde 2002 ins Leben gerufen.

Dazu zunächst Zahlen als Beispielrechnung für den Singletarif (Tarif S2) und Familientarif (Tarif F2). Sie zeigen die Erträge. Die garantierte Mindestverzinsung liegt bei 1,75%.

Singletarif heißt: Ansparung für die eigene Rente.
Im Unterschied dazu sind beim Familientarif auch die hinterbliebenen Ehe- oder Lebenspartner bzw. die waisenrentenberechtigten Kinder versorgt

Beispielrechnungen Zusatzrente „ZukunftStein“.

Wie kommen diese außergewöhnlichen Erträge zustande?

Zum einen sind die Verwaltungskosten minimal: sie betragen pro Teilnehmer nur 28 € pro Jahr. Das geht auf eine günstige Fügung zurück, sozusagen – dadurch fiel, bildlich gesprochen, vor etwa 10 Jahren der ZVK das notwendige Computerprogramm für die Zusatzrente quasi in den Schoß.

Außerdem ist hier wichtig, dass die ZVK, anders als Versicherungen, nicht gewinnorientiert arbeitet: sie agiert nur innerhalb der „Familie“ der Steinmetze, braucht folglich keinen Vertrieb und zahlt an niemand Provisionen.

Zum anderen kommt neben den Einzahlungen der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen noch Geld vom Arbeitgeber oder vom Staat hinzu. Schließlich beweist die ZVK Geschick, wie sie das Geld ihrer Versicherten anlegt.

Weitere Fakten sind wichtig:
* wenn der Teilnehmer in einen finanziellen Engpass gerät, kann er die Einzahlungen ruhen lassen;
* wenn ein Steinmetz in eine andere Tätigkeit wechselt, kann er die Zusatzrente mitnehmen und bekommt die Förderung auch von seinem neuen Arbeitgeber;
* im Todesfall geht das angesparte Kapital als Rente an die Hinterbliebenen, bei Wunsch auch als einmalige Kapitalleistung. Bei normalen Versicherungen würde es verfallen.

Weitere Details sowie Fragen & Antworten auf der Webpage der ZVK.

Die Zusatzrente ist also ein besonderes Sparmodell, bei dem jeder für sich einzahlt und nicht zum Beispiel das Risiko von Berufsunfähigkeit anderer Teilnehmer mitträgt.

Allerdings: Abgesehen von der Todesfallleistung für Hinterbliebene kann die angesparte Summe NICHT ausgezahlt werden. Man kann sie nur als Rente beziehen. Das liegt an der staatlichen Förderung, die explizit für eine Altersversorgung festgeschrieben ist.

Für Beratungen ist ist Frau Schneider bei der ZVK die Spezialistin. Für Beratungen ist sie vormittags bis 12 Uhr unter Tel: 0611 / 97712 – 22 oder per Mail zu erreichen.

Mehr Informationen zur Zusatzrente „Zukunft Stein“

(26.03.2020)