Bundesregierung verdoppelt die Förderung für Ausbildungsplätze

Steinmetze packen am Stein auch mal gern hart an.

Ab Juni gibt es 4000 € für jeden neuen Azubi und 6000 € für jede zusätzliche Lehrstelle sowie weitere Unterstützungen

Um das Angebot an Ausbildungsplätzen für die Jugendlichen und damit auch den Fachkräftenachwuchs für die Betriebe zu sichern, hat das Bundeskabinett dieser Tage beschlossen, das Programm „Ausbildungsplätze sichern“ in das kommende Ausbildungsjahr zu verlängern und die Prämien deutlich zu erhöhen:

* Die „Ausbildungsprämie“ soll ab 1. Juni 2021 statt bisher 2.000 € 4.000 € je Ausbildungsvertrag betragen, wenn die Zahl der neu eingestellten Auszubildenden konstant bleibt.

* Die „Ausbildungsprämie plus“, die gezahlt wird, wenn die Zahl der Auszubildenden erhöht wird, soll statt bisher 3.000 € künftig bei 6.000 € liegen.

* Auch die Übernahmeprämie, die für die Übernahme von Auszubildenden aus pandemiebedingt insolventen Betrieben gezahlt wird, soll verdoppelt werden: Statt wie bisher 3.000 € soll sie künftig 6.000 € für jeden Ausbildungsvertrag betragen.

* Zusätzlich wird ein Lockdown-II-Sonderzuschuss in Höhe von 1.000 € für ausbildende Kleinstunternehmen eingeführt. Dieser greift, wenn der Ausbildungsbetrieb im aktuellen Lockdown seine Geschäftstätigkeit nicht oder nur noch in geringem Umfang wahrnehmen durfte und die Ausbildung dennoch fortgeführt hat.

* Zuschüsse für Prüfungs-Vorbereitungen: Betriebe erhalten Zuschüsse zu den Kosten für externe Vorbereitungslehrgänge. Voraussetzung ist, dass sie ihren Auszubildenden Plätze in solchen – auch digitalen – Lehrgängen zur Verfügung stellen.

Quelle: Bundesregierung

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(25.03.2021)