Wie alle anderen großen Natursteinexportländer hat auch Portugal die Corona-Pandemie gut überstanden und konnte im Vergleich zu der Zeit vor der Krise seine Ausfuhren sogar noch ein wenig steigern. Das geht aus den Zahlen des Landesverbands Assimagra hervor.
Auf den 1. Blick jedoch scheint es deutliche Steigerungen von 2020 zu 2021 gegeben zu haben, die auch die Tabelle oben zeigt: nach Wert waren es +17,62%, nach Tonnage +19,32%.
Allerdings ist dieser kräftige Anstieg auf den Einbruch im Corona-Jahr 2020 zurückzuführen: damals hatte es im Vergleich zum Vorjahr nach Wert deutliche -14,05% (Tonnage -18,51%) gegeben.
Aussagekräftig zum Stand und zur Entwicklung von Portugals Natursteinwirtschaft ist also angesichts dieser Ausnahmesituation nur der Vergleich von 2021 mit 2019 (Corona brach im Dezember 2019 in der chinesischen Provinz Wuhan aus): hier wurden nach Wert moderate +1,89% (Tonnage: +1,32%) erzielt. Wir haben unten unseren Bericht mit den 2019er Zahlen verlinkt.
Immerhin: der deutliche Anstieg, den die portugiesischen Natursteinexporteure seit 2015 jährlich erreicht haben, setzte sich fort, wenn auch mit einer kräftigen Dämpfung durch die Pandemie.
(07.09.2022)


