Brasilien, der drittgrößte Exporteur von Schiefer weltweit, macht nach wie vor nur 0,6 % der Importe nach Frankreich aus, dem größten Importeur dieses Steins mit 38 % der weltweiten Importe. Ende September 2026 wird eine brasilianische Delegation nach Frankreich reisen, um die Beziehungen zum dortigen Markt zu stärken und die Exporte anzukurbeln. Vorausgegangen war eine Studie, die den Markt analysierte, wie Centrorochas berichtet.
Die französische Firma Socal Granit liefert den Naturstein für das Projekt Stuttgart 21 aus ihrem Lanhélin-Steinbruch in der Bretagne (französisch).
Der italienische Sondermaschinenhersteller OMG Industry testet derzeit zusammen mit dem Natursteinverarbeiter ST Segagione e Trasporti eine fahrbare, selbstgesteuerte Plattform, die Platten bis zu 19 t innerhalb eines Werks transportiert. Damit sollen Wartezeiten sowie Risiken beim Plattentransport zwischen den Bearbeitungsphasen minimiert werden, wie die Firma mitteilt. Der Name der Plattform ist 330 BE AGV, ein Video zeigt sie im Einsatz (Video, 1).
Österreichischer Naturstein in Form von Platten (40 × 60 cm) und Kleinpflaster wird bei der Neugestaltung der Kaiserfeldgasse in Graz verlegt.
Der Heimatschutzpreis 2026 von Aargau in der Schweiz wird an den Verein Steinbruch Mägenwil und an die Firma Emil Fischer in Hendschiken verliehen. Beide engagieren sich für den Mägenwiler Naturstein, berichtet das Magazin Hochparterre.
Informationen zu Gabionen diskutiert Garten+Landschaft.
Der WDR beschreibt die Steinmetzarbeiten an der historischen Stadthalle Wuppertal.
Wie der Klimawandel das Elbsandsteingebirge bedroht, zeigt ZDF Wissen.
Für eine Charity-Auktion hat die Uhrenfirma Rolex vier Varianten ihres Modells Cosmograph Daytona mit Zifferblättern aus Schmuckstein ausgestattet.
Auf Gran Canaria untersuchen Wissenschaftler, ob man mit gemahlenem Betonnabruch die Alkalinität des Meerwassers erhöhen kann. Das ist wichtig für die CO2-Aufnahme des Ozeans und für die Versauerung.
Das balearische Sozialwohnungsmodell, eine Konstruktion mit massivem Stein, entworfen von dem Architekten Carles Oliver Barceló, wurde mit dem Obel-Preis 2026 ausgezeichnet.
Video des Monats: „Wunderkammer“ war der Titel einer Performance im Steinbruch von Franchi Umberto Marmi: 30 Minuten bewegten sich die Darsteller in den Stollen zwischen den Marmor-Kunstwerken, den behauenen Wänden, den Steinbruchwerkzeugen und den eigens für diesen Anlass errichteten Bühneninstallationen. Motto: „Das Staunen beginnt mit einer bestimmten Sichtweise“, so die Firma.
