Werkzeuge der Steinmetze. Foto: Richard Watzke / BIV

Frauenkirche, Zwinger, Hofkirche – Dresdens bekannteste Bauwerke tragen die Handschrift von Steinmetzen. Die Ausstellung „Das Steinmetzhandwerk zwischen Tradition und Moderne. Peter-Parler-Preis“ in Dresden bis 29. Oktober 2026 zeigt, wie das Handwerk über Jahrhunderte die Architekturgeschichte der Stadt geprägt hat. Sie spannt den Bogen von den mittelalterlichen Ursprüngen bis zu modernen Bearbeitungsmethoden, dies in Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Steinmetze und dem Landesinnungsverband des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks Sachsen.

Tradition und Innovation schließen sich im Steinmetzhandwerk nicht aus – sie bedingen einander. Deshalb werden sowohl klassische Werkzeuge als auch traditionelle Techniken und innovative Technologien vorgestellt, die das Handwerk heute prägen.

Skulpturen, Ornamente und Reliefs verdeutlichen die künstlerische Dimension des Steinmetzhandwerks und machen dessen kreative Vielfalt erlebbar. Ein besonderer Fokus liegt auch auf Ausbildung und Nachwuchsförderung. Meisterstücke und Abschlussarbeiten der Steinmetzschule Demitz-Thumitz dokumentieren handwerkliche Qualität, Ausbildungswege und die Zukunftsfähigkeit des Berufs.

Die Ausstellung und das Begleitprogramm verdeutlichen: dieses Handwerk ist weit mehr als ein traditionsreicher Beruf, es ist eine Grundlage für Denkmalpflege, nachhaltiges Bauen und eine Baukultur, die dauerhaft trägt.

Das umfangreiche Begleitprogramm zur Ausstellung richtet sich sowohl an Fachleute, Auszubildende als auch an Schülerinnen und Schüler sowie die breite Öffentlichkeit. In vielfältigen Formaten vertieft es zentrale Themen der Ausstellung.

Ausstellung „Das Steinmetzhandwerk zwischen Tradition und Moderne. Peter-Parler-Preis“ ZfBK – Zentrum für Baukultur Sachsen
Kulturpalast Dresden, Schloßstraße 2, 01067 Dresden
bis 29. Oktober 2026