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K. Vikram Rastogi: mit Bildhauerfestivals die Steinbranche in Indien modernisieren und Stein wieder populär machen

„Save the Girl Child“ von Gopal Kumar.

Der Publizist, Schulleiter und Unternehmer ist unermüdlich unterwegs, um sein Heimatland zu entwickeln

Latest news: Vikram K. Rastogi hat auf der Xiamen Stone Fair einen Stand in Halle A1, A1314. Zu empfehlen ist eine Terminabsprache im Vorhinein (Mail).

K. Vikram Rastogi ist seit Jahren unermüdlich unterwegs, um die Steinbranche seines Heimatlandes Indien voranzubringen. Eine seiner Initiativen ist das Stone Technology Center mit Sitz in Jaipur, der Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan. Die Region ist bekannt für ihre Sandsteine. Dort bietet der gut 70-Jährige Qualifizierung für junge Leute an, damit diese in den Firmen Produkte mit Mehrwert herstellen. Eine seiner Bemühungen dabei ist auch, den Naturstein populärer und moderner zu machen. Dazu dient auch sein vierteljährliches Magazin Stone Panorama.

Nun hat Vikram Rastogi eine neue Idee geboren, und die scheint sich gut anzulassen: bereits zum 3. Mal hat er ein Bildhauerfestival ausgerichtet, bei dem Künstler aus indischem Material heimische Themen in Stein umsetzen, die dann in einer Stadt an markanten Orten aufgestellt werden.

Das jüngste Festival fand vom 25. September bis 06. Oktober in der Millionenstadt Rajkot statt. Die liegt im Bundesstaat Gurarat, und die Politiker dort fanden, dass der Ort dringend eine Aufwertung nötig hätte.

K. Vikram Rastogi (1. von rechts) und B. Pani IAS, Municipal Commissioner in Rajkot (2. von rechts) sowie einige der Künstler.

Vikram Rastogi war zur Stelle, und brachte 16 indische Bildhauer aus Gujarat, Rajasthan, Maharashtra, Odisha, Utter Pradesh, Haryana und sowie Kashmir zusammen. Zwischen einigen von deren Herkunftsorten liegt mehr als eine Tagesreise Entfernung, was aber für Indien nichts Besonderes ist.

Den Sandstein in den Farben beige und pink für das Festival in Rajkot steuerte eine Tempel-Organisation bei. Es handelte sich um insgesamt etwa 40 t, weil manche der Stücke 5 m Höhe erreichten. Die Stadt Rajkot stellte die Werkzeuge sowie das Gerät zum Bewegen der Brocken zur Verfügung und honorierte die Künstler.

„Messenger With a golden Heart“ (links) von Chandra  Prakash, „Eternal Sound“ (rechts) von Santoo Chaubey.„The Blank Space“ von Mouktik Kate.

Gearbeitet wurde 12 Tage lang in einem Park an einer Hauptstraße. Die Städter genossen das Spektakel und fanden sich zuhauf ein, um den Künstlern zuzuschauen oder mit ihnen über die Arbeiten zu palavern.

„Nothing Inside“ (links) von Harpal, „The Organic“ (rechts) von Vijay Kadam.„The Temple of Life“ (links) von Pinaki  Mohanty, „Tribute to National Heroes“ (rechts) von Bhismbhar  Mehta.

Im nächsten Schritt sollen die Skulpturen ihre endgültige Bestimmung zum Beispiel auf Straßenkreuzungen oder auf Plätzen finden. Bei einigen muss zu diesem Zweck noch ein Sockel angefertigt werden.

Rund 36.000 US-$ (rund 30.000 €) ließ die Stadt sich das Projekt kosten, so Vikram Rastogi.

„Voyage of Life“ (links) von Sonu Aggrwal, „Moving Eye“ (rechts) von Bhupat Dudi.„Ship“ von Kanti Parmar.

„Diese wunderbaren Sandsteinskulpturen werden zweifellos die Schönheit der Stadt Rakjol noch vergrößern und die Botschaft der Künstler den Passanten nahebringen“, so B. Pani IAS von der Stadtverwaltung bei der Abschlussveranstaltung. Und: „Vielleicht werden wir in der Zukunft nochmal ein ähnliches Event machen, wo internationale Künstler Werke in Marmor, Granit und Sandstein fertigen.“

Vikram Rastogi, der zuvor schon 2 Festivals in Ambaji und in Ahmedabad im Bundesstaat Gujarat veranstaltet hatte, plant derzeit weitere Veranstaltungen.

Kontakt: Stone Technology Center, Mail

„Save the Earth“ von Nemaram.„Blooming Buds“ (links) von Bapu Zanje, „Guitar“ (rechts) von Kashinath Tripathy.„Omnist“ von Mrunal Kahar.

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(19.02.2018)