www.stone-ideas.com

Der Weserdurchbruch bei Porta Westfalica gab jenem Sandstein seinen Namen

Der Bahnhof in Minden ist eines der vielen Beispiele für die Verwendung von Sandstein in der Stadt. Fotos: Peter Becker

Eine Veranstaltungsreihe der Historischen Kommission für Westfalen widmet sich der Rolle der Natursteine dort

Dem Porta-Sandstein widmet sich der diesjährige Workshop „Sandstein in Westfalen“. Die Reihe nimmt die verschiedenen Natursteine der Region sowie ihre historische und gegebenenfalls ihre heutige Bedeutung unter die Lupe. Veranstalter ist die Historische Kommission für Westfalen.

Die Vorträge finden am Samstag, 28. September 2019, im LWL-Preußenmuseum in Minden statt. Am Nachmittag gibt es eine Exkursion.

Die Programmpunkte sind nach Anmeldung und Begrüßungskaffee um 9 Uhr:

* 9.30 Einführung:
Dr. Sylvia Necker (Minden): Begrüßung,
Prof. Dr. Mechtild Black-Veltdtrup (Münster): Begrüßung,
Dr. Burkhard Beyer (Münster): Anmerkungen zum Konzept der Tagungsreihe

* 10.00 Vortrag: Dr. Angela Ehling (Berlin): Der Porta-Sandstein. Geologie, Vorkommen, Verwendung.

10.45 Kaffeepause

11.15 Vortrag: Philipp Koch (Minden): Handelsrouten und Vertriebswege für den Porta-Sandstein im 19. und 20. Jahrhundert. Unternehmerische Aktivitäten der Familie Michelsohn.

12.00 Vortrag: Thomas Lange (Porta Westfalica): Die Nachnutzung der Sandsteinstollen in Porta als KZ-Außenlager 1944/45. Entstehung, Ereignisse, Nachwirkung.

13.00 Mittagessen (Anmeldung erforderlich)

14.00 Exkursion: Gemeinsame Fahrt mit einem Bus zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica, geführter Rundgang vom Denkmal bis zu den Steinbrüchen.

Zusätzlich bei ausreichender Nachfrage: Stadtführung in Minden unter besonderer Berücksichtigung des Porta-Sandsteins.

Anmeldeschluss ist am 24. September.

Die ehemalige preußische Heeresbäckerei, Minden.

Die Reihe „Sandstein in Westfalen“ findet seit 6 Jahren statt. Themen sind auch die Einflüsse der Werkstoffe auf die Architektur der Regionen wie die Rolle, die die Rohstoffe für die Wirtschaft und die sozialen Bedingungen dort gespielt haben.

„Kleinräumige Nutzungen sollen so sichtbar werden, aber auch die internationalen Handelsbeziehungen einiger Absatzgebiete“, heißt es im Programm. Die Reihe richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, nicht nur an Fachleute.

Bisherige Tagungsorte waren Anröchte (2014), Havixbeck (2015), Witten (2016), Bielefeld (2017) und Obernkirchen (2018).

Anmeldung: Historische Kommission für Westfalen

Im letzten Jahr hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) die Publikation „Bausandsteine in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen” herausgebracht. Darin beschreiben Dr. Angela Ehling und Dr. Jochen Lepper die Verwendung dieser Natursteine etwa am Hildesheimer Dom (Hildesheimer Rhätsandstein), am Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica (Porta-Sandstein), am Rathaus in Osnabrück (Schilfsandstein) sowie an zahlreichen Gebäuden auch im Ausland.
https://www.bgr.bund.de/DE/Gemeinsames/Oeffentlichkeitsarbeit/Pressemitteilungen/BGR/bgr-2018-07-20_publikation-bausandsteine-in-niedersachsen-und-nordrhein-westfalen.html?nn=1542388

Das ehemalige preußische Proviantmagazin in Minden.

See also:

 

 

 

 

(11.09.2019)