11. All India Stone Architecture Awards (2): ein an das heiße Klima angepasstes Wohnhaus, ein Restaurant mit besonderem Ambiente, eine Villa, die die Nachhaltigkeit des Natursteins nutzt

Besondere Erwähnung „Grüne“ Architektur: Architekten Shreya Dalwadi & Kalpesh Dalwadi, Harmony Architect: Projekt Amroliwala residence in Vadodara, Gujarat.

In unserem 1. Bericht über die 11. Ausgabe der All India Stone Architectural Awards (AISAA) https://www.stone-ideas.com/106874/11-all-india-stone-architecture-awards/ haben wir die prämierten Projekte vorgestellt. Nun präsentieren wir die Besonderen Erwähnungen, für die es keine Preisgelder gab.

AISAA

CDOS

Fotos: CDOS
 

Besondere Erwähnung „Grüne“ Architektur: Architekten Shreya Dalwadi & Kalpesh Dalwadi, Harmony Architect: Projekt Amroliwala residence in Vadodara, Gujarat.Besondere Erwähnung „Grüne“ Architektur: Architekten Shreya Dalwadi & Kalpesh Dalwadi, Harmony Architect: Projekt Amroliwala residence in Vadodara, Gujarat.Besondere Erwähnung „Grüne“ Architektur: Architekten Shreya Dalwadi & Kalpesh Dalwadi, Harmony Architect: Projekt Amroliwala residence in Vadodara, Gujarat: Bei dem Wohnhaus in heißem und feuchtem Klima spielte die Temperaturregulierung eine besondere Rolle. Dafür erzeugten die Architekten einen ständigen Luftzug durch das Gebäude, indem sie ihm einen verschatteten Hof gaben. Außerdem nahmen sie die erträglichen Temperaturen der Nacht durch vielfältige Verwendung von Stein als Kältespeicher mit in den Tag. Auffallend sind die tragenden Wände, die aus Bruchstein gemauert sind. Auch für die Bodenbeläge wurde Naturstein verwendet. Es handelt sich um drei Sorten, die aus der Umgebung stammen: grüner Kota Stone, schwarzer und grauer Granit sowie Black Kadappa. Weitere Materialien sind gestampfte Erde, recyceltes Holz, Dachziegel aus Terrakotta. Zum Grundstück gehört ein neu angelegter Miyawaki Hain, auch als Tiny Forrest bezeichnet: auf rund 10.000 sq ft stehen 3000 Bäumchen und Büsche, die viel CO2 aus der Luft ziehen und sich nach dem Konzept des Japaners Akira Miyawaki schnell zu Zentren lokaler Biodiversität entwickeln.
http://www.harmonyarchitect.com/
 

Besondere Erwähnung Landschaftsgestaltung: Architekten Hemali Samant, Ganesh Gulve, Sharad Maheshwari und Prateek Jangid, Projekt Filos 24/7, Jodhpur, Rajasthan.Besondere Erwähnung Landschaftsgestaltung: Architekten Hemali Samant, Ganesh Gulve, Sharad Maheshwari und Prateek Jangid, Projekt Filos 24/7, Jodhpur, Rajasthan.Besondere Erwähnung Landschaftsgestaltung: Architekten Hemali Samant, Ganesh Gulve, Sharad Maheshwari und Prateek Jangid, Projekt Filos 24/7, Jodhpur, Rajasthan:
Das Restaurant verspricht nicht nur gutes Essen, sondern dies auch in einem ansprechenden Ambiente, schreiben die Gründer auf Facebook: „Es geht um die Speisekarte, das Ambiente, die Ausstattung, den Service, die Inneneinrichtung, die Architektur, die Landschaftsgestaltung und vieles mehr!“ Die Architekten holten sich ihre Inspirationen aus der Architektur Indiens, aus der Bruchsteine für Wände und Böden nicht wegzudenken sind. Noch eine Lebensweisheit der Architekten: „Es gibt nichts auf der Welt, das ein gutes indisches Reisgericht nicht lösen könnte!”
https://www.facebook.com/p/The-Filos-247-100077554724841/
 

Besondere Erwähnung Außenfassaden: Architekten Sumi Shaji & Ar. Shaji V. Vempanadan, Projekt The Golden Hue Residence in Trivandrum, Kerala.Besondere Erwähnung Außenfassaden: Architekten Sumi Shaji & Ar. Shaji V. Vempanadan, Projekt The Golden Hue Residence in Trivandrum, Kerala.Besondere Erwähnung Außenfassaden: Architekten Sumi Shaji & Ar. Shaji V. Vempanadan, Projekt The Golden Hue Residence in Trivandrum, Kerala: Die Bauherren waren ein Ehepaar, das die ganze Welt bereist hatte. Sie hatten viele Paläste und klassische Gebäude in Europa und im Umkreis des Mittelmeers gesehen, und sie wünschten sich etwas Vergleichbares für die dreigeschossige Villa in der Küstenregion. Die Architekten konnten sie von Naturstein und seiner Nachhaltigkeit überzeugen. Die Gründe im Einzelnen:
1. Stein ist energieeffizient durch die Wärmedämmung der Doppelwand;
2. Kosteneffizient, da der Stein die Wartungskosten für die Fassade mit einer Amortisationszeit von vier Jahren reduziert;
3. Verleiht dem Haus eine starke, eigene Identität;
4. Erhöht den Wert der Immobilie;
5. Stein ist langlebig und vermittelt ein Gefühl von Beständigkeit und Solidität;
6. Belebte Fassade, da jeder Stein seine eigene, einzigartige Maserung hat, die bei Sonne und Regen unterschiedliche Farben und Texturen aufweist.
https://ssquaredarchitects.com/

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(31.05.2024)