„Stein als universelle Sprache“ ist das Motto der Installation des Künstlers Federico Ferrarini, die zurzeit auf der Piazza Bra vor der Arena in Verona zu sehen ist. Es handelt sich um die Olympischen Ringe in Steinsorten mit markanten Farben und aus Ländern rund um den Globus: Azul Macaubas, Absolute Black, Rosso Cardinale, Giallo Reale und Emerald Green. Sie symbolisieren die Kontinente. Die Basis des Kunstwerks ist aus Rosso Verona und Lessinia Stone gefertigt, die die Umgebung mit ihre Tausende Jahre alten Tradition einbinden.
Initiatoren sind die Marmomac, die Stadtverwaltung von Verona und die Firmen des Verona Stone District. „Spitzenleistung, Respekt, gegenseitiges Verständnis, Entschlossenheit und Inspiration: Werte, die wir in unserer Arbeitsweise mit dem Geist der Olympischen und Paralympischen Spiele teilen“, heißt es dazu in einem Social-Media-Beitrag der Marmomac.
Kürzlich hatten wir in unserer Rubrik „Wir drehen jeden Stein um“ über eine Aktivität der Region Lombardei berichtet: Zur Vorbereitung der Olympischen Winterspiele 2026 vom 06. bis 22. Februar in Norditalien wurde vor dem Palazzo Lombardia in Mailand ein „Cuore Olimpico“ (Olympisches Herz) aus Marmor aufgestellt. Es soll darauf aufmerksam machen, dass die gesamte Region der Lombardei viel zu bieten hat, nicht nur die Städte wie Mailand und Cortina d’Ampezzo.
Geschaffen wurde die Skulptur von der 1899 gegründeten Firma Merli Marmi mit Sitz in Voghera. Um dem Anspruch der Nachhaltigkeit gerecht zu werden, wurde dort nur an jenen Tagen an dem Herz gearbeitet, an denen die Fotovoltaikanlagen den kompletten Strom für das Wasserstrahlschneiden lieferten. In Mailand werden unter anderem das Messegelände und das Stadium für Wettbewerbe genutzt (italienisch, 1).
Die Firma Antolini®, weltweit bekannt als Spezialist für außergewöhnliche Steinsorten, hat in einer Pressemitteilung auf die Modernisierung eines alten Bauerhauses in den Dolomiten hingewiesen: „Im Herzen von Cortina d’Ampezzo wurde eine alte Scheune aus dem Jahr 1923 durch eine Kombination aus architektonischer Strenge und der raffinierten Verwendung von Holz und Stein zu neuem Leben erweckt. Das Projekt wurde von der Architektin Ambra Piccin entworfen und von Sabrina Soldà von SAP Management Ltd. koordiniert. Die Umsetzung erfolgte unter Einsatz lokaler Arbeitskräfte, wobei die ursprüngliche Identität der Scheune bewahrt und gleichzeitig ihr Umbau zu einer modernen Nutzung begleitet wurde.
Der Holzrahmen des Gebäudes wurde demontiert, sorgfältig restauriert und wieder zusammengebaut, wobei die historischen Dachschrägen und das Dachdesign beibehalten wurden. Die handgefertigte Oberfläche strahlt Authentizität aus und bildet im Zusammenspiel mit patiniertem Stahl und der Weichheit von gekochter Wolle die ideale Grundlage für die Verwendung der Steine von Antolini®.“



