
Zum einen betrachten wir die großen Verbraucherländer und Importeure, also jene, die mit ihrer eigenen Produktion die Nachfrage, Sortenwünsche oder Preisvorstellungen der heimischen Kunden nicht komplett abdecken können. Folglich müssen sie Steine aus dem Ausland dazukaufen.
Es sind an erster Stelle die USA, Großbritannien, Deutschland, Belgien und die Schweiz sowie weitere Länder wie die Golfstaaten. Von den meisten haben wir leider keine Statistiken: Daten haben wir nur von den USA und Deutschland. China liegt an erster Stelle bei den Importen von Rohblöcken.
Zum anderen betrachten wir die großen Exportländer. Das sind Indien, Italien, die Türkei, Brasilien, Spanien und Portugal sowie Newcomer wie Ägypten. Auch hier haben nicht von allen die Daten. China liegt wieder an 1. Stelle.
China
China Importe: 2,2 Milliarden US-$: – 0,6 % im Vergleich zu 2024
China Exporte: 4,209 Milliarden US-$; -15,6 % im Vergleich zu 2024
China importiert fast ausschließlich Rohblöcke und exportiert verarbeitete Waren.
Download: https://www.stone-ideas.com/pdfs/stat_China2025.pdf
Daten mit freundlicher Genehmigung der China Stone Material Association (CSMA), Mrs Tina Tian Jing
USA
Die Importe der USA an Marmor beliefen sich auf 676,4 Millionen US-$, praktisch unverändert (- 0,8 %) gegenüber 2024. Bei Quarziten gab es einen Anstieg auf 620 Millionen US-$ (+ 43,6 %).
Download: https://www.stonemag.online/mayjun26/imports-2025.html
Italien
Italiens Steinexporte erreichten 2025 ein neues Hoch von 2,428 Milliarden US-$. Das war eine Steigerung um +3,5% gegenüber 2024. Der pro Tonne erzielte durchschnittliche Wert betrug 1,157.40 US-$. Die Exporte von Technologie für die Branche waren stabil (1,027 Milliarden US-$, -0.8%), nachdem es 2024 einen heftigen Einbruch gegeben hatte.
Download: https://www.marmomacchineinternational.com/en/italys-natural-stone-exports-surpassed-us-2-4-billion-in-2025/
https://www.marmomacchineinternational.com/en/italian-stone-technologies-exports-stable-in-2025/
Turkei
Die Exporte der Türkei erreichten insgesamt 2,089 Milliarden US-$, was einem Anstieg um +7,33 % gegenüber 2024 entsprach. Bei der Tonnage betrug der Anstieg nur +1,83 %, was heißt, dass man mehr Güter zu besseren Preisen verkaufen konnte.
Download: https://www.stone-ideas.com/pdfs/stat_Turkey2025.pdf
Daten mit freundlicher Genehmigung von Istanbul Mineral Exporters’ Association (IMIB), Mr. Okan Ak
Brasilien
Brasiliens Steinexporte erreichten mit 1,40 Milliarden US-$ ein Allzeithoch. Der Anstieg gegenüber 2024 betrug +17,5 %, ausgelöst durch den Boom bei der Nachfrage nach Quarziten. Die Zielländer waren: an erster Stelle der Geamtexporte lagen die USA mit einem Anteil von 53,6 % (795 Millionen US-$, +11.8%), gefolgt von China 17.5% (260,1 Millionen US-$; +19.0%), und Italien (117.7 Millionen US-$, +42,2 %). Die Exporte von Granit, Marmor und Schiefer gingen zurück.
Spanien
Die Exporte von Spaniens Natursteinbranche sanken auf 754,414 Millionen € (~ 859 Millionen US-$) und die Importe stiegen auf 166,179 Millionen € (~189 Millionen US-$). Die Exporte von Rohstoffen nehmen zu, während die Ausfuhren verarbeiteter Materialien rückläufig waren. Insgesamt baute Spanien im Jahr 2025 rund Naturstein im Wert von rund 1.417 Millionen € (1.611 Millionen US-$) ab und blieb damit auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr.
Download: https://www.stone-ideas.com/pdfs/stat_Spain2025.pdf
Daten mit freundlicher Genehmigung von Cluster Piedra, Mr. Javier Fernández Cortés
Portugal

Portugal exportierte Steine im Wert von 450 Millionen Euro (~512 Millionen US-Dollar). Das entsprach einem Rückgang um 2,43 % gegenüber 2024. 55,05 % der Gesamtexporte gingen in die europäischen Länder.
Download: https://assimagra.pt/wp-content/uploads/ESTATISTICA_SECTOR_MENSAL-FEV2026-DADOS-ANUAIS.pdf
Germany
Der Inlandsverbrauch von Naturstein in Deutschland belief sich auf 671,3 Millionen € (~763 Millionen US-$). Das war ein Anstieg um 19,5 % gegenüber dem Vorjahr. Die heimische Steingewinnung betrug 394,6 Millionen € (~448 Millionen US-$).
Download: https://www.stone-ideas.com/pdfs/stat_Germany2025.pdf
Daten mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Naturwerksteinverbands, Reiner Krug