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Miszellen: Ideen mit Naturstein

Marmomac: Italian Stone Theater. Foto: VeronafiereDer Schwerpunkt des Italian Stone Theater in Halle 1 der Marmomac (25.-25. September 2019) soll in diesem Jahr auf Naturstein als Material der Natur liegen. Die Präsentation soll sich in einem „Arrangement mit spezieller Betonung auf Pflanzen und Büschen“ abspielen, wie es in einer Pressemitteilung der Veronafiere heißt. Ziel sei, die „Verbindung zwischen der vegetativen und der mineralischen Natur (zu) betonen“ und daneben wie üblich auch die „Spitzenleistungen Italiens in der Steinbranche“ herauszustellen.

Als Vorbereitung auf den Brexit schaffen britische Exporteure ihre Waren inzwischen in großen Mengen in den Hafen Rotterdam und lagern sie dort. Um kommende Zollregelungen zu bewältigen, hat der Hafen das System Portbase eingerichtet, berichtet das Handelsblatt (28.03.2019).

Für Architekten veranstaltet der Deutsche Naturwerkstein-Verband ein Fachseminar zu Naturstein-Bodenbelägen für innen und außen. Termin ist am 21. Mai 2019 von 18.00 bis 21.30 im Hotel Grand Elysée in Hamburg. Mitveranstalter sind Mapei und Akemie.

Die Firma J. König GmbH & Co – Werkzeugfabrik, Steinindustrie- und Handwerkerbedarf – mit Sitz in Karlsruhe veranstaltet am 18. und 19 Mai 2019 von 9 bis 18 Uhr ihre Fachtage. Das Programm reicht von „Themenwelten“ wie Großkeramik, Sanierung und Urnengräber bis hin zu Präsentationen von Maschinen und Werkzeugen.

Mineral des Jahres 2019 ist der Malachit, wie die Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie bekanntgegeben hat. Der Stein in vielen Schattierungen der Farbe Grün gilt seit der Antike als Schmuckstein.

In Priemstätten unweit von Graz gibt es den Österreichischen Skulpturenpark.

„Große Natursteinelemente“ soll es nach dem Entwurf der Architekten von kleyer.koblitz.letzel.freivogel (kklf) am Neubau des Elisabeth-Selbert-Hauses für den Bundestag in Berlin geben.

Architekturprofessor Christoph Mäckler, Vorsitzender des Gestaltungsbeirats für die Neue Altstadt in Frankfurt/Main (Dom-Römer-Projekt), erläutert in seinem neuen Buch „Stadtbaukunst“ seine Vorstellungen zu lebenswerten Stadtvierteln (1, 2).

„Ein Dach für Schwarzwälder Baukultur und Handwerk“ will das „bauWERK SCHWARZWALD“ sein. Es ist eng an den Naturpark Südschwarzwald angegliedert.

Baugrunduntersuchungen sind Sache des Auftraggebers, hat das OLG Köln entschieden. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler hin.

„Jupiter Marble“. Foto: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/Kevin M. Gill„Jupiter Marble“ (Jupiter Murmel) hat die Nasa dieses Foto getauft, das die Raumsonde Juno am 12. Februar 2019 bei einem nahen Vorbeiflug am Gasplaneten aufgenommen hat. Der Name nimmt Bezug auf die berühmte Blaue-Murmel-Aufnahme der Erde aus dem Jahr 1972 (1, 2).

Die italienische Fachzeitschrift Marmomacchine warnt in ihrem Bericht von der Messe im brasilianischen Vitória davor, dass zahlreiche große lokale Firmen der Schau ferngeblieben wären: Sie hätten ihr Geld lieber ausgegeben, um ausländische Besucher gleich in ihre eigenen Brüche und Showrooms zu holen. Die Redaktion zieht einen Vergleich zur Messe in Carrara, wo es ein ähnliches Verhalten großer Firmen gegeben habe – inzwischen gibt’s die Messe nicht mehr. Wir hatten kürzlich ebenfalls aktuelle Trends im Messegeschehen herausgearbeitet (1, 2).

Der französische Natursteinverband SNROC will vielleicht wieder Mitglied bei der europäischen Dachorganisation Euroroc werden, heißt es in einem Bericht in der Zeitschrift Pierre Actual (2/2019) von der Generalversammlung des Verbandes. Deshalb soll Didier Pallix von Technologiezentrum CTMNC in diesem Jahr an den Euroroc-Treffen teilnehmen.

Video des Monats: Der 3. Europäische Wettbewerb der Steinestapler findet am 20. und 21. April 2019 im schottischen Dunbar statt. Ein Video gibt einen Eindruck von der Veranstaltung im Vorjahr (1, 2).

(31.03.2019)