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Französischer Preis zu Naturstein und Architektur: klein, aber sehr fein und mit viel Platz für ungewöhnliche Ideen

Promenade de Fontaines-sur-Saône.

Die Prämierung findet alle 2 Jahre statt, zu gewinnen gibt es eine kleine Skulptur / Großes Thema „Massivbauen mit Stein“

Der französische Preis „Pierre Naturelle et Architecture“ (Naturstein und Architektur) hat zwei Besonderheiten: es gibt wenig Einreichungen, aber darunter zahlreiche außergewöhnliche Ideen in unspektakulären Projekten. Und es gibt nichts zu gewinnen außer der Ehre und einer hübschen Skulptur – was wiederum der Grund für die nur 18 Einreichungen bei der 4. Ausgabe (2017) war.

Organisiert wird der Wettbewerb, der alle 2 Jahre stattfindet, vom Natursteinverband SNROC und der Fachzeitschrift Pierre Actual. Die Prämierung fand auf der Messe Rocalia im Dezember 2017 in Lyon statt.

Auffallend war wieder, wie viele Projekte zum Massivbauen eingereicht wurden. Das ist eine Besonderheit der Naturstein-Architektur in Frankreich: hierbei werden wie in einem Baukastensysteme kleine Steinblöcke (ohne Mörtel) zu Mauern gestapelt. Neben der sehr guten Wärmedämmung solcher Wände bergen die Konstruktionen auch einen interessanten finanziellen Mehrwert: da solch ein Gebäude, genauso wie es errichtet wurde, auch wieder abgebaut werden kann, wird das wiederverwendbare Material Stein zu einer Art von Sparschwein.

Den Vorsitz der Jury hatte der Architekt François Roux inne. Mitglieder waren: Elizabeth Polzella, Architektin, Didier Pallix vom Natursteinzentrum CTMNC, Christian Schreiber vom Verband der Bauhandwerker (Capeb) und Jean Peyzieu, Journalist und Mitglied des Vereins für den Schutz der Bauernhäuser (Association Maisons Paysannes de France).

Wir haben in einem pdf die Beschreibungen der prämierten Projekte und der Einreichungen zusammengestellt. Für die Informationen danken wir der Fachzeitschrift Pierre Actual.

Ganz unten fügen wir die Links zu denjenigen Projekten an, über die wir schon berichtet hatten.

Download pdf, 50 MB (französisch)

Die Preisträger waren:
 
* Grand Prix: architecte Carl Fredrik Svenstedt, Domaine d’Ott
Maîtrise d’Oeuvre: Carl Fredrik Svenstedt Architecte – Groupe Ducoin
Entreprise de la pierre: Carrières de Provence – E. Chai – Printemps des Pierres – Poggia Provence
* Award Buildings: Combas Architectes, Centre éducatif fermé Domaine des Chutes Lavie
Maîtrise d’Ouvrage: Ministère de la Justice D.I.R.P.J.J. Sud Est
Maîtrise d’Oeuvre: Combas Architectes
Entreprise de la pierre: Carrières de Provence
Matériau: Pierre des Estaillades
* Award Sustainable Construction: Atelier Cité Architecture, Mas à Eygalières
Maîtrise d’Ouvrage: Privé
Maîtrise d’Oeuvre: Atelier Cité Architecture D.Cico et B. Tonfoni
Entreprise de la pierre: Carrières de Provence – La Roche d’Espeil – Rocamat – Briseno Frères – Bernardoni Maçonnerie Générale
Matériau: Pierre de Fontvieille – Roche d’Espeil – Pierre de Lens
* Award Urban and Landscape Planning: Boursier-Mougenod Paysagiste, Promenade de Fontaines-sur-Saône
Maîtrise d’Ouvrage: Grand Lyon – D.G.D.U.
Maîtrise d’Oeuvre: T. Boursier-Mougenod Paysagiste
Entreprise de la pierre: Euromarbles – Rhône Jardin Service – Gantelet Galaberthier
Matériau: Pierre de Villebois – Pierre de Chandoré
* Special Mention: Giuseppe Fallacara (Politecnico di Bari), Hypar Gate & Hypar Vault
Maîtrise d’Ouvrage: S.N.B.R.
Maîtrise d’Oeuvre: Giuseppe Fallacara – Politecnico di Bari – New Fundamentals Research Group
Entreprise de la pierre: S.N.B.R.
Matériau: Travertin et Pierre calcaire

Carl Fredrik Svenstedt: Domaine d’Ott

Centre Spirituel et Culturel Orthodoxe Russe de Paris

Giuseppe Fallacara: Hypar Gate & Hypar Vault (1, 2)

See also:

 

 

 

 

(06.03.2019)