Salvatori: Showroom in Mailand 2026.

Die italienische Firma Salvatori, bekannt für ein leichtfüßiges und modernes Design, begeht 2026 ihr 80. Jubiläum und hat eine Steinsorte in den Mittelpunkt gestellt: Es ist der Marmor Albe d’Or. Der zeichnet sich durch eine besondere Struktur aus: Schnurgerade, wie mit dem Lineal gezogene, breite goldene Adern liegen zwischen schmalen grauen Linien auf einem silbergrauen Hintergrund. Von 1920 bis etwa 1950 war der Stein sehr beliebt, geriet aber danach in Vergessenheit. Nun hat Salvatori sich die exklusiven Rechte dazu verschafft und bringt ihn wieder auf den Markt.

Salvatori: Showroom in Mailand 2026.

Passend dazu steht das Jubiläum unter dem Motto „Founded in Gold“ (In Gold gegründet). Im Showroom der Firma in der Via Solferina 11 in Mailands Design-Distrikt Brera waren zur Milan Design Week 2026 die üblichen Präsentationen mit dem neuen Stein dekoriert:
* Im Mittelpunkt Patricia Urquiolas Kollektion „Small Hours“, die ihren Namen von den frühen Morgenstunden hat, und wo die Designerin, etwa für die Ablagen, neben Naturstein auch Metall verwendet;
* die Kollektion „Tratti“ der Designerin Elisa Ossino, bei der kleine Metallstreifen in Wandfliesen aus Stein eingesetzt sind;
* die Baia-Kollektion mit Duschtassen.

Salvatori: Showroom in Mailand 2026.

Mit dem Albe d’O zum Jubiläum zollt Salvatori der Tatsache Rechnung, dass es Naturstein und dessen besonders dekorative Sorten sind, die sich wie ein roter Faden durch die Firmengeschichte ziehen.

Technologie und Innovation waren neben renommierten Designern und Architekten weitere Meilensteine, mit denen Salvatori sich als Vorreiter für die ganze Branche etablierte. Ein Beispiel ist die Oberfläche Spaccatello (Split Face) von 1950, ein anderes Lithoverde® und genauso Lost Stones als Verwendung von Abfallmaterial.

In diesen Ideen bildet sich die DNA des Unternehmens ab, nämlich Stein nicht als Material für Bau und Architektur zu sehen, sondern als Stoff für hochwertige Gestaltungen.

Salvatori: Showroom in Mailand 2026.

Inzwischen hat das Unternehmen Showrooms in London, New York und Mailand, wobei der in Mailand etwas ganz Besonderes ist: Über eine enge und winklige Treppe kommt man in ein Labyrinth an Räumen im 1. Obergeschoss, wo die jeweiligen Kollektionen präsentiert und von Jahr zu Jahr umgestaltet werden.

Eine weitere Neuheit in diesem Jahr sind die Armaturen mit dem Namen „Margherita“, die Elisa Ossino entworfen hat und die Firma Fantini Rubinetti produziert.

Salvatori

Fotos: Salvatori

Salvatori: Showroom in Mailand 2026.Salvatori: Showroom in Mailand 2026.