Wir zeigen Beispiele aus unserem Archiv, die auch bewegliche Wände umfassen
Wir sind mal wieder in unser Archiv gestiegen und haben nach Natursteinideen zu einem bestimmten Thema gesucht – „Raumteiler“ war es diesmal. Die zahlreichen Beispiele, die wir noch im Kopf hatten oder die wir nun wiedergefunden haben, zeigen wieder einmal, welche Möglichkeiten Design mit Naturstein bietet.
Ein Beispiel aus dem Jahr 2010 war das Geflecht „Marblelace“, das die Designerin Patricia Urquiola entwarf und das die Firma Budri in Marmor realisierte. Schwierig jedoch sind solche Kreationen zu installieren.
https://www.stone-ideas.com/8864/design-durchbruch-fur-die-moglichkeiten-mit-stein/

Ein einfacheres Konzept eines Raumteilers zeigte der Designer Paolo Ulian 2015 mit „Moiré“, benannt nach dem Fleckenmuster. Die Wand kann als Ganzes verschoben werden, und es lässt sich auch ihre Durchlässigkeit variieren.
https://www.stone-ideas.com/44429/lochmuster-im-naturstein-als-variable-raumteiler/
Eine ähnliche Wand präsentiert die Marsotto Edizioni im Showroom in Mailand. Natürlich ist ein Steingewebe in diesem Dimensionen nicht mehr beweglich, und soll es ja auch gar nicht sein.
https://www.stone-ideas.com/94639/marsotto-edizioni-niko-koronis-caro-marco/
Nicht verschiebbar, sondern drehbar sind die Elemente bei einem Raumteiler aus Steinplatten, der 2015 im Rahmen eines Designerwettbewerbs des türkischen Verbands IMIB konzipiert wurde.
https://www.stone-ideas.com/40579/design-fuer-alltagsprodukte-aus-naturstein/
Dass auch bei solchen altbekannten Ideen immer wieder Neuerungen in der Gestaltung möglich sind, stellten die Designer beim Wettbewerbsdurchgang im Jahr 2021 unter Beweis.
https://www.stone-ideas.com/94696/wettbewerb-natursteindesign-turkei-2021/
Drehbar war auch der Steinvorhang, den Alice Schillaci auf der Marmomacc 2013 präsentierte: Steinstreifen mit 2,80 m Höhe, 10 cm Breite und 6 mm Dicke waren schräg gestellt und wurden von einem Motor bewegt, so dass eine Welle durch die Installation zu laufen schien. Der superdünne Stein war auf Fiberglasstreifen installiert.
https://www.stone-ideas.com/30101/marmomacc-2013-stein-trifft-wissenschaft-und-technik-und-wird-zu-einem-modernen-material/
Natürlich geht es auch ohne Bewegung. Im Rahmen des Projekts „Lithic Verticality“ (Der Stein in der Senkrechten) 2014 waren junge Designer und Studenten der Universität Ferrara aufgerufen, sich Gedanken zu dem Thema zu machen. Und natürlich tauchten Varianten mit Perforation auf. Die Projektleitung hatten die Hochschuldozenten laudio Alessandri, Raffaello Galiotto, Vincenzo Pavan und Gianluca Gimini.
https://www.stone-ideas.com/38786/ideen-fuer-die-zukunft-der-architektur-mit-naturstein/
„Fence“ (Zaun) war der Titel einer Idee im Rahmen des Italian Stone Theatre auf der Marmomac (neue Schreibung) 2017. Das Design kam von Ludovica + Roberto Palomba, die ausführende Firma war Margraf.
https://www.stone-ideas.com/59367/territorio-design-auf-der-marmomac-2017/
Mit „Hyparwall“ hatte Giuseppe Fallacara zusammen mit der Steinfirma Pimar im Jahr 2017 besondere Elemente entwickelt, die sich zu offenen Mauern verschiedener Form kombinieren lassen. Als Material hatte er Steinmehl verwendet.
https://www.stone-ideas.com/56071/hyparwall-elemente-in-sattelform-fuer-mauern-tuerme-oder-fassaden/
Bereits häufiger hatten wir über so genannte Mashrabiya (in Indien: Jalis) berichtet. Das sind Einsätze in Fenstern, die die Luft zirkulieren lassen, aber Blicke von außen verhindern. Inzwischen lassen sie sich mit Waterjet sehr kostengünstig herstellen.
https://www.stone-ideas.com/93629/klimagerechtes-bauen-mashrabiya/
(10.03.2023)

